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Pro 7 und Pro 7 Plus

Meizu präsentiert Smartphones mit rückseitigem Zusatzdisplay

Mit dem Pro 7 und Pro 7 Plus hat Meizu zwei leistungsstarke Smartphones vorgestellt, die ein zusätzliches kleines Display auf der Rückseite haben. Außerdem kommen die Geräte mit Dual-Kameras und Mediateks erstem 10nm-SoC.

Der chinesische Hersteller Meizu hat zwei neue Smartphonemodelle vorgestellt: das Pro 7 und das Pro 7 Plus. Beide Geräte teilen sich einen Großteil der Ausstattung, das Plus-Modell hat unter anderem mehr Speicher, einen größeren Akku und ein größeres Display.

Die auffälligste Besonderheit beider Geräte ist das kleine Amoled-Zusatzdisplay auf der Rückseite des Metallgehäuses. Auf dem kleinen Bildschirm können Nutzer verschiedene Informationen anzeigen lassen, beispielsweise zum Wetter, sowie Systembenachrichtigungen. Auch als Sucher für die Hauptkamera lässt sich das Display nutzen, um Selbstporträts aufzunehmen.

Dual-Kamera-System mit Monochrome-Sensor

Bei seinen neuen Smartphones setzt Meizu auf ein Dual-Kamera-System: Zwei IMX386-Sensoren von Sony mit jeweils zwölf Megapixeln kommen zum Einsatz, beide Kameramodule haben eine Anfangsblende von f/2.0. Wie bei Huawei macht eine der beiden Kameras nur Schwarzweißfotos und dient zur Verbesserung der Schärfe der Farbfotos. Zudem sollen so bessere Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung gemacht werden können. Die Frontkamera hat 16 Megapixel.

Als Hauptbildschirm hat das Pro 7 ein 5,2 Zoll großes Amoled-Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das Display des Pro 7 Plus ist 5,7 Zoll groß und kommt mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Als Prozessor kommt in beiden Modellen Mediateks Helio X30 zum Einsatz.

Zehnkern-SoC mit 2,6 GHz Taktrate

Der Zehnkernprozessor ist Mediateks erstes SoC, das im 10nm-Verfahren hergestellt wird. Die maximale Taktfrequenz beträgt 2,6 GHz. Das Pro 7 hat 4 GByte Arbeitsspeicher und 64 GByte Flash-Speicher, das Pro 7 Plus 6 GByte Arbeitsspeicher und wahlweise 64 oder 128 GByte Flash-Speicher.

Beide Smartphones haben einen separaten Audio-Chip. Außerdem verfügen sie über einen Fingerabdrucksensor und einen NFC-Chip und unterstützen LTE. Der Akku des Pro 7 hat eine Nennladung von 3.000 mAh und ist schnellladefähig. Das Pro 7 Plus hat einen Akku mit 3.500 mAh und soll innerhalb von 30 Minuten von null auf 67 Prozent geladen werden können. Ausgeliefert werden die beiden Smartphones mit Android 7, über das Meizu seine eigene Benutzeroberfläche Flyme OS installiert.

Preise beginnen bei 365 Euro - mit schwächerem SoC

Das Pro 7 kostet in der günstigsten Version mit 64 GByte Speicher umgerechnet 365 Euro - dann bekommen Käufer das Gerät allerdings nur mit einem schwächeren Helio P25. Das günstigste Helio-.X30-Modell kostet 490 Euro. Das Pro 7 Plus mit 128 GByte Speicher kostet 520 Euro. Die Geräte werden in China angeboten, in Deutschland dürften sie mit entsprechendem Aufpreis über Importhändler erhältlich sein.  (tk)


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