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Zolo Liberty Plus

Drahtlose Hörstöpsel auf Kickstarter für nur 100 US-Dollar

Guter Klang, keine Kabel und ein geringer Preis. Damit bewirbt Anker die kommenden Drahtlos-Hörstöpsel Liberty Plus. Derzeit wird über Kickstarter Geld für das Projekt gesammelt - Käufer können die Bluetooth-Hörstöpsel derzeit für 100 US-Dollar bekommen.

Liberty Plus heißen die drahtlosen Bluetooth-Hörstöpsel, die Anker mit Hilfe der Marke Zolo über Kickstarter finanziert. Die Kampagne läuft bereits seit einigen Tagen und hat ihr Finanzierungsziel bereits erreicht. Die Bluetooth-Hörstöpsel alias True Wireless In-Ears sollen einen besonders guten Klang bieten und gleichzeitig perfekt in jedes Ohr passen.

Die Zolo-Stöpsel unterstützen Bluetooth 5.0 und funktionieren ähnlich wie andere komplett drahtlos arbeitende Hörstöpsel. Es gibt kein störendes Kabel und die zwei Ohrhörer kommunizieren drahtlos miteinander. Die Hörstöpsel erlauben eine Verbindung nur zu einem Gerät, merken sich aber jeweils die zehn letzten, die gekoppelt wurden, um einen möglichst unkomplizierten Wechsel der Zuspielgeräte zu erlauben.

Hörstöpsel mit 3,5 Stunden Akkulaufzeit

Der komplette Verzicht auf Kabel führt dazu, dass in den Stöpseln wenig Platz für einen Akku ist - das führt zu einer entsprechend kurzen Akkulaufzeit. Das ist auch beim Liberty Plus der Fall: Nach 3,5 Stunden ist der Akku leer und muss dann erst wieder 1,5 Stunden lang geladen werden.

Wie auch andere Hersteller will Anker diesen Nachteil durch eine Ladeschale ausgleichen. Sind die Hörstöpsel gerade nicht in Gebrauch, können sie in die Schale gelegt und aufgeladen werden. Hierbei verspricht Anker, dass die Ladeschale die Hörstöpsel knapp 14 mal aufladen kann - zusätzliche 48 Stunden Einsatzzeit werden garantiert. Das Laden der Schale selbst dauert etwa drei Stunden.

Die Hörstöpsel sollen die IPX5-Klassifizierung erfüllen und wären damit davor geschützt, dass, wenn Wasser auf die Stöpsel gelangt, etwas kaputtgehen könnte. Ein Tauchgang ins Wasser ist damit aber nicht abgedeckt. Sofern auf dem Smartphone einer der digitalen Assistenten von Amazon, Apple oder Google vorhanden ist, sollen sich Alexa, Siri und Assistant damit besonders gut nutzen lassen.

Bedienung über einen Knopf

An beiden Hörstöpseln befindet sich je ein Knopf, über den alles bedient wird. Mit einem Tastendruck wird Musik pausiert, fortgesetzt oder ein Anruf angenommen respektive beendet. Wird die Taste am rechten Stöpsel etwa eine Sekunde lang gedrückt, wird bei der Musikwiedergabe ein Stück vorgesprungen. Ein längerer Tastendruck auf den linken Stöpsel lässt die Wiedergabe wieder einen Titel zurückspringen.

Wird eine der beiden Tasten doppelt betätigt, wird einer der digitalen Assistenten aufgerufen. Eine Lautstärkeregelung an den Hörstöpseln ist nicht vorgesehen. Hier müssen Anwender zum Smartphone greifen, um die Lautstärke anzupassen. Mit einem dreisekündigen Druck auf die Hörstöpseltaste wird ein sogenannter Transparenzmodus aktiviert.

Ist der Transparenzmodus aktiv, werden alle Umgebungsgeräusche zugeschaltet. Der Nutzer bekommt also alles in seinem Umfeld mit, ohne die Hörstöpsel herausnehmen zu müssen. Dabei kommen die eingebauten Mikrofone zum Einsatz und übertragen die Umgebungsgeräusche auf die in den Stöpseln enthaltenen Lautsprecher. Diese sollen generell einen besonders guten Klang bieten.

Liberty Plus soll in jedes Ohr passen

Mit Hilfe von Silikonaufsätzen soll erreicht werden, dass die Stöpsel gut halten, ohne zu drücken. Durch entsprechend viele mitgelieferte Aufsätze wird versprochen, dass die Stöpsel in jedem Ohr gut halten. Dabei sollen sie gleichzeitig Außengeräusche gut abschirmen.

Die Kickstarter-Kampagne zu Liberty Plus hat bereits das Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar erreicht. Noch können die drahtlosen Hörstöpsel für 100 US-Dollar inklusive Versandkosten erworben werden. Anker will das Produkt im Oktober 2017 ausliefern. Regulär sollen die Hörstöpsel dann für 150 US-Dollar auf den Markt kommen.

Bei allen Crowdfunding-Kampagnen besteht das Risiko, dass das Projekt doch nicht realisiert wird - die Zahlung des Unterstützungsbeitrags ist dementsprechend nicht mit einem Kauf vergleichbar.  (ip)


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