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5 GHz

T-Mobile startet LTE-U im WLAN-Spektrum mehrerer US-Städte

LTE-U ist bereits in sechs US-Städten verfügbar. Zudem testet der Mobilfunkbetreiber T-Mobile bereits LAA (License Assisted Access) und hat laut eigener Aussage 741 MBit/s erreicht.

T-Mobile USA beginnt mit dem Einsatz von LTE-U im lizenzfreien 5-GHz-Spektrum. Das gab das Unternehmen am 26. Juni 2017 bekannt. Gestartet wird der Betrieb von LTE-U in Bellevue (Washington), im Stadtteil Brooklyn (New York) sowie in Dearborn (Michigan), Las Vegas (Nevada), Richardson (Texas) und im kalifornischen Simi Valley. Weitere Städte sollen im Laufe des Jahres folgen.

Die Nutzung von LTE-U ist bisher jedoch nur mit dem Smartphone Samsung Galaxy S8 möglich. LTE-U werde helfen, das Ziel von T-Mobile zu erreichen, im LTE-Netz Gigabit-Datenraten anzubieten, hieß es zuvor.

Getestet hat T-Mobile US auch LAA (License Assisted Access). Hier wurde eine Datenübertragungsrate von 741 MBit/s erreicht. "Wir beginnen schon mit dem nächsten", sagte Neville Ray, Chief Technologoy Officer von T-Mobile.

LAA soll die LTE-Nutzung in großen Räumen verbessern. Das hatte Henning Wiemann, Principal Researcher bei Ericsson, im März 2016 im Gespräch mit Golem.de gesagt. Die Technik richtet sich an Picozellen, kleine Mobilfunkzellen mit niedriger Sendeleistung, die in großen Gebäuden wie Flughäfen benutzt werden können.

LTE-U soll Wi-Fi nicht stören

Das Listen-Before-Talk-Protokoll (LBT) soll die Koexistenz mit Wi-Fi-Geräten sichern. Bei diesem Mechanismus wartet ein Sender zunächst darauf, dass andere Sender ihre Übertragung beenden, um diese nicht zu stören.

T-Mobile setzt LTE-U-Technik von Ericsson und Nokia ein, die ihre Ausrüstung bei der FCC zertifiziert haben. Huawei und der Mobilfunkbetreiber Vodacom hatten im Juni 2016 1 GBit/s im Mobilfunk getestet. Die Übertragung erfolgte im lizenzierten und unlizenzierten Spektrum.  (asa)


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