Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/square-enix-die-stuermischen-ereignisse-vor-life-is-strange-1706-128368.html    Veröffentlicht: 14.06.2017 08:06    Kurz-URL: https://glm.io/128368

Square Enix

Die stürmischen Ereignisse vor Life is Strange

Das gelungene Episodenabenteuer Life is Strange bekommt ein Prequel: In Before the Storm steht die rebellische Chloe Price im Mittelpunkt.

Wer das Adventure Live is Strange gemocht hat, kann sich auf neue Abenteuer in der fiktiven Stadt Arcadia Bay freuen: Am 31. August 2017 soll die erste von drei Episoden eines Prequels namens Before the Storm erscheinen, und zwar für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4. Die Gesamtspielzeit aller Episoden soll bei sechs bis neun Stunden liegen, wie Publisher Square Enix auf der Spielemesse E3 2017 in Los Angeles bekanntgab.

Um die Entwicklung von Before the Storm kümmert sich ein Studio namens Deck Nine Games. Das französische Team Dontnod Entertainment, von dem Life is Strange stammt, ist mit der Arbeit an der Fortsetzung beschäftigt, in deren Mittelpunkt vermutlich erneut Maxine Caulfield steht. Informationen zu diesem Titel gibt es noch nicht.

Die Handlung von Before the Storm dreht sich um die beste Freundin von Max, die rebellische Chloe Price. Der geht es nach dem Tod ihres Vaters und ein paar Schicksalsschlägen gar nicht gut, als sie unerwartet Freundschaft mit Rachel Amber schließt - einem schönen, beliebten und erfolgreichen Mädchen. Allerdings gibt es auch in Rachels Leben ein dunkles Geheimnis, das die beiden zusammen aufklären.

Auf der E3 konnten wir uns einen längeren Abschnitt vom Anfang des Spiels anschauen, in dem Chloe in einem typisch amerikanischen Musiklokal Ärger bekommt - aber auch ordentlich austeilt, jedenfalls wenn der Spieler für sie die konfliktträchtigen Entscheidungen trifft. Dann stiehlt Chloe, kauft und raucht Haschisch und liefert sich eine Schlägerei mit ein paar Halbstarken.

Wer will, kann mit den meisten dieser Situationen wie in Life is Strange auf friedliche Art und Weise umgehen. Das hat dann zwar nicht immer sofort spürbare Auswirkungen, aber vieles kann später in der Handlung doch auf einen anderen Pfad führen. Die Entwickler betonten, es gebe kein richtig oder falsch, das zum endgültigen Scheitern führen könne. Vielmeher gehe es darum, seine eigene Handlung zu basteln.

Die Grafik und die Stimmung haben sehr an Life is Strange erinnert, auch bei der Steuerung gibt es keine erkennbaren Unterschiede. Wer den ersten Teil mochte, dürfte sich also nach aktuellem Stand auf Before the Storm freuen.  (ps)


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