Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/4a-games-metro-exodus-fuehrt-in-russlands-weiten-1706-128317.html    Veröffentlicht: 12.06.2017 07:26    Kurz-URL: https://glm.io/128317

4A Games

Metro Exodus führt in Russlands Weiten

Weg aus Moskau und raus aus den Tunneln: Exodus, das dritte Spiel der Metro-Reihe, soll neben fulminanter Grafik eine weitgehend offene Welt bieten - und eine eigene Eisenbahn.

Auf der Spielemesse E3 in Los Angeles hat das ukrainische Entwicklerstudio 4A Games bei der Pressekonferenz von Microsoft sein Actionspiel Metro Exodus vorgestellt. Exodus spielt wie seine Vorgänger im postnuklearen Russland, allerdings soll die Hauptfigur Artjom Moskaus Tunnelsysteme endgültig verlassen und überwiegend unter freiem Himmel in Russlands Weiten unterwegs sein.

Gemeinsam mit einem Trupp von Soldaten soll der Spieler in der Ich-Perspektive nach einer neuen Heimat für die Überlebenden suchen. Die Handlung soll sich über ein ganzes Jahr mitsamt allen Jahreszeiten erstrecken - vom Frühling geht es also bis zum "nuklearen Winter", wie die Entwickler sagen. Außerdem soll es ein dynamisches Wettersystem sowie Tag- und Nachtwechsel geben.

Die Welt soll weitgehend offen aufgebaut sein, so dass der Spieler viele Freiheiten hat. Auch Waffen und sonstige Ausrüstung soll er zumindest zum Teil selbst herstellen können. Nicht alle Kameraden sollen überleben können, die Handlung soll sich dementsprechend zumindest zum Teil verzweigen. Wie das in Metro Exodus konkret funktioniere, erklärte 4A Games noch nicht.

Zumindest einen Teil der vermutlich großen Distanzen soll der Spieler mit seiner eigenen, altmodischen Eisenbahn namens Aurora zurücklegen können; der Zug ist auch im grafisch imposanten Trailer zu sehen. Nach Angaben der Entwickler soll Metro Exodus im Laufe des Jahres 2018 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 auf den Markt kommen.

Metro Exodus ist nicht das einige Programm, an dem 4A Games aktuell arbeitet. Derzeit ist das Studio auch mit dem ebenfalls postapokalyptischen und in Russland angesiedelten Artika 1 beschäftigt, das allerdings exklusiv für das VR-Headset Oculus Rift erscheint. Beim Anspielen hat das für Ende 2017 geplante Actionspiel bei uns einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen.  (ps)


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