Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/model-3-tesla-will-mit-wenigen-ausstattungsoptionen-starten-1706-128264.html    Veröffentlicht: 08.06.2017 07:23    Kurz-URL: https://glm.io/128264

Model 3

Tesla will mit wenigen Ausstattungsoptionen starten

Elon Musk hat auf der Tesla-Hauptversammlung die pünktliche Lieferung des Model 3 angekündigt. Zunächst kann der Kunde nur Farbe und Felgen wählen. Musk hat außerdem Fehler beim Design des Model X eingeräumt und einen Ausblick auf das kommende Model Y und den Elektro-Lkw gegeben.

Das via Twitter bereits im Oktober 2015 angekündigte elektrische Crossover-SUV Model Y soll 2019 auf Basis einer neuen Fahrzeugarchitekturplattform gebaut werden. Das Model Y sei kleiner als das aktuelle Model X und größer als das Model 3, sagte Tesla-Chef Elon Musk auf der Hauptversammlung vor den Aktionären. Es werde ein einfacheres Fahrzeug als das SUV Model X sein und von der 12-Volt-Akku-Architektur abweichen. Zuvor wurde vermutet, dass es auf der Plattform des Model 3 gebaut werde.

Musk räumte ein, es sei ein Fehler gewesen, das Model X auf Basis des Model S zu bauen. Besser und günstiger wäre es gewesen, ein SUV von Grund auf neu zu konstruieren und nicht als Plattform eine Limousine zu verwenden.

Der Konfiguration für das Model 3 soll Ende Juli 2017 online gehen. Für die ersten Kunden wird es Musk zufolge allerdings wenige Bestelloptionen geben. Im Wesentlichen hätten sie nur die Auswahl zwischen der Farbe und den Felgen. Nur so sei sichergestellt, dass die Produktion pünktlich anlaufe. Das Model 3 soll Ende 2017 auf den Markt kommen. Verglichen mit dem Model S und dem Model X ist das Elektroauto mit einem Preis von 35.000 US-Dollar relativ günstig. Weltweit wurden bereits 400.000 Autos vorreserviert.

Musk gestand weiter, es sei sein persönlicher Fehler gewesen, beim Model X gleich zahlreiche Optionen anzubieten. Das habe den Komplexitätsgrad unnötig erhöht.

Tesla arbeitet auch an einem elektrischen Lkw, der bei einer Veranstaltung im September enthüllt werden soll. Laut Musk arbeitet das Unternehmen mit potenziellen Kunden der Zugmaschine zusammen, um den Lkw ihren Anforderungen entsprechend zu bauen. In zwei Jahren könne die Serienreife erreicht werden.  (ad)


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