Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/discovery-cbs-veroeffentlicht-trailer-der-neuen-star-trek-serie-1705-127903.html    Veröffentlicht: 18.05.2017 11:15    Kurz-URL: https://glm.io/127903

Discovery

CBS veröffentlicht Trailer der neuen Star-Trek-Serie

Bisher gab es zur kommenden Science-Fiction-Serie Star Trek: Discovery, nur einen Teaser, der nichts Inhaltliches offenbarte. CBS hat jetzt den ersten Trailer veröffentlicht, der auf ein hohes Produktionsbudget schließen lässt.

Der US-Fernsehsender CBS hat den ersten Trailer zu Star Trek: Discovery veröffentlicht. Das rund zweieinhalb Minuten lange Video zeigt erste Szenen aus der ersten Staffel der Serie, die im Herbst 2017 ihre Premiere haben soll. Discovery spielt zehn Jahre vor der Ur-Enterprise-Mission (NCC-1701) mit James T. Kirk als Captain des Sternenflottenschiffes.

Nach über einem Jahrzehnt der Pause ist Star Trek: Discovery die erste Serie seit der Einstellung von Enterprise im Jahr 2005. Nur im Kino erlebte das Universum einen Reboot im Jahr 2009 mit einem neuen Captain Kirk. Mit Discovery gibt es also seit langem das erste Mal wieder neuen Stoff fürs Fernsehen.

Verantwortlich für die Serie ist Bryan Fuller, der unter anderem Dead Like me und Pushing Daisies mitverantwortet hat sowie die Geschichte für mehrere Folgen der alten Star-Trek-Serien Voyager und DS9 schrieb. Alex Kurtzman ist der zweite, der Discovery erschaffen hat. Er war einer der Schreiber und Produzenten von Star Trek (2009) und Star Trek: Into Darkness.

Mit der Veröffentlichung des Trailers sind auch erstmals die Darsteller in der Serie zu sehen. Michelle Yeoh (Crouching Tiger, Hidden Dragon) spielt Captain Philippa Georgiou und Sonequa Martin-Green (The Walking Dead) ist die erste Offizierin Michael Burnham, die beide auch im Trailer sehr präsent sind. Nicht wenige Darsteller werden zudem unter aufwendigen Masken versteckt, was zu Zeiten der Originalserie noch nicht der Fall war. Ein Bruch, den aber auch schon Star Trek: Enterprise durchführte. Von den Effekten her sieht Discovery ebenfalls sehr vielversprechend aus. Wir vermuten, dass die Effektqualität der der älteren Star-Trek-Serien in nichts nachstehen wird.

CBS hat zudem angekündigt, statt 13 jetzt 15 Folgen in der ersten Staffel zu produzieren. Damit haben die Schreiber der Serie immer noch genug Zeit für eine gute Geschichte und sind nicht so stark von dem typischen Staffelzwang der US-Privatsender abhängig. Das ist für Star Trek durchaus ungewöhnlich. Hier kann sich aber mit einer zweiten Staffel durchaus noch etwas ändern, sollte die Serie erfolgreich sein. Die Chancen stehen gut, da in den vergangenen Jahren das Genre Science-Fiction wieder besser vom Publikum angenommen wurde.  (ase)


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