Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/gaming-notebook-razer-will-das-blade-per-gtx-1070-aufruesten-1705-127841.html    Veröffentlicht: 16.05.2017 11:07    Kurz-URL: https://glm.io/127841

Gaming-Notebook

Razer will das Blade per GTX 1070 aufrüsten

Offenbar plant Razer, das 14-Zoll-Blade mit einer schnelleren Grafikeinheit auszustatten. Die bisherige Geforce GTX 1060 des Spiele-Notebooks soll einer speziellen Version der Geforce GTX 1070 weichen.

Razer scheint an einem Update für das Razer Blade zu arbeiten. Das geht aus einer Nachricht von Razer AFK hervor, deren Abonnenten in Nvidias Hauptquartier in Santa Clara eingeladen werden. Bei Razer AFK können sich Nutzer anmelden und erhalten Informationen über Events und Produkte. Die Meldung spricht von einer Geforce GTX 1070 für das Gaming-Notebook.

Derzeit steckt im Razer Blade eine Geforce GTX 1060, was für den 14-Zoll-Formfaktor als Limit gilt. Allerdings möchte Nvidia auf der Komponentenmesse Computex Ende Mai neue Grafikeinheiten für Notebooks vorstellen, wie aus Herstellerkreisen zu hören ist. Diese sollen den bisherigen Modellen Geforce GTX 1080 und Geforce GTX 1070 entsprechen, durch ein gereiftes Fertigungsverfahren und leicht reduzierte Taktraten aber eine geringere Leistungsaufnahme bei ähnlicher Geschwindigkeit aufweisen.

Wie die Namensgebung der Grafikeinheiten ausfällt, ist noch nicht durchgesickert, einige Quellen sprechen jedoch von Max-Q. Ein solches Modell steckt offenbar auch in Acers Predator Triton 700, für das der Hersteller einige Benchmarks gezeigt hatte. Diese legen nahe, dass die Max-Q-Variante der Geforce GTX 1080 eine um etwa 15 Prozent niedrigere Leistung aufweist als der reguläre Ableger. Sollte dies ebenfalls für die kommende Geforce GTX 1070 Max-Q gelten, wäre das ein spürbarer Geschwindigkeitsschub von grob einem Viertel mehr verglichen mit der Geforce GTX 1060.

Generell aktualisiert Razer das Blade sehr regelmäßig, nahezu jede CPU- und GPU-Generation wird eingesetzt. Die derzeitige Version reizt das Kühlsystem allerdings nicht aus, es gab bereits mehrmals Varianten mit Komponenten, die eine deutlich höhere thermische Verlustleistung erzeugten.  (ms)


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