Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/messenger-day-facebook-messenger-macht-auf-snapchat-1703-126650.html    Veröffentlicht: 10.03.2017 10:29    Kurz-URL: https://glm.io/126650

Messenger Day

Facebook Messenger macht auf Snapchat

Mit der neuen Messenger-Day-Funktion wird der Facebook Messenger ein wenig wie Snapchat: Nutzer können Fotos oder Videoclips für 24 Stunden als eine Art Statusmeldung online stellen, danach sind die Inhalte verschwunden. Insgesamt stehen 5.000 Rahmen, Effekte und Sticker zur Verfügung.

Facebook hat eine neue Funktion für seine Chat-App Messenger unter Android und iOS vorgestellt: Der Messenger Day bietet Nutzern die Möglichkeit, für 24 Stunden eine Statusmeldung online zu stellen. In dieser können Fotos oder Videoclips gezeigt werden, die mit Hilfe von Rahmen, Stickern und Zeichnungen bearbeitet werden können.

Statusmeldung verschwindet nach 24 Stunden

Nach Ablauf der Zeit verschwindet die Meldung wieder. Das Konzept erinnert stark an den Grundgedanken des Messengers Snapchat, bei dem die Statusmeldungen ebenfalls nur begrenzte Zeit sichtbar sind.

Die Messenger-Day-Mitteilungen werden wie ein normales Foto oder Video in der Messenger-App direkt erstellt. Nachdem der Nutzer die Kamera aktiviert, ein Foto oder ein Video aufgenommen und die bearbeitet hat, kann er es im Teilen-Menü zu seinem Tag hinzufügen.

Die Messenger-Day-Statusmeldungen sind auf der Startseite der Messenger-App direkt sichtbar. Zum Messenger Day können verschiedene Fotos und Videos ergänzt werden, auch Material, das der Nutzer in Konversationen mit Freunden entdeckt. Dieses lässt sich per Schaltfläche zum Tag hinzufügen.

Verschiedene Nutzergruppen wählbar

Die 24-Stunden-Mitteilungen lassen sich wie Statusmitteilungen bei Facebook für verschiedene Nutzergruppen anzeigen. Über ein Einstellungsmenü können Nutzer einstellen, wer die Messenger-Day-Mitteilung sehen kann. Zudem lassen sich bereits hinzugefügte Inhalte auch wieder entfernen.

Messenger Day wird Facebook zufolge in diesen Tagen weltweit für die Android- und iOS-App des Messengers verteilt. Auf unseren Redaktionsgeräten ist die Funktion noch nicht sichtbar.  (tk)


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