Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/akamai-deutschland-ist-jetzt-mit-14-6-mbit-s-online-1703-126637.html    Veröffentlicht: 09.03.2017 14:10    Kurz-URL: https://glm.io/126637

Akamai

Deutschland ist jetzt mit 14,6 MBit/s online

Die Onlineverbindungen in Deutschland werden laut Akamai erneut schneller. Im weltweiten Vergleich kam das Land auf Platz 25. Die Verbindungsgeschwindigkeit verbesserte sich um 13 Prozent.

Im vierten Quartal 2016 erreichte Deutschland eine durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit von 14,6 MBit/s, 13 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Das geht aus dem State-of-the-Internet-Bericht von Akamai hervor, der am 9. März 2017 vorgestellt wurde. Der Quartalsbericht von Akamai basiert auf Daten, die das Unternehmen über sein weltweit verteiltes Content-Delivery-Network (CDN) sammelt.

Im weltweiten Vergleich konnte die Bundesrepublik auf Platz 25 zulegen; im dritten Quartal 2016 belegte das Land Platz 26. Auch innerhalb von Europa kletterte Deutschland von Platz 17 im dritten Quartal 2016 auf Platz 15.

Dänemark baut massiv aus

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die durchschnittlichen Datenraten in allen untersuchten europäischen Ländern erhöht, nur in Russland gab es keine Veränderung. Dänemark konnte mit 29 Prozent den größten Anstieg verzeichnen.

Norwegen konnte seine Spitzenposition unter den europäischen Ländern halten: Im Quartalsvergleich zeigte das Land ein Wachstum von 18 Prozent bei einer durchschnittlichen Datenrate von 23,6 MBit/s.

Bei den Verbindungen mit mehr als 15 MBit/s brachte es die Schweiz auf einen Anteil von 54 Prozent. Die Steigerung zum Vorjahresquartal betrug 43 Prozent. Weltweit liegt das Land damit auf Platz drei und in Europa auf Platz zwei nach Norwegen. Deutschland erzielte einen Anteil von 30 Prozent - eine Steigerung um 34 Prozent zum Vorjahresquartal.

Festnetz- und Mobilfunkanbieter waren weiter für den Großteil der IPv6-Anfragen verantwortlich. In Europa lagen Telenet (Belgien), Kabel Deutschland hierzulande und Sky Broadband aus Großbritannien vorn, da 65, 53 beziehungsweise 50 Prozent ihrer Dual-Stack-Inhaltsanfragen in den jeweiligen Ländern über IPv6 erfolgten.  (asa)


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