Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/nintendo-switch-fast-ausverkauft-und-offizielle-hilfe-fuer-joy-con-probleme-1703-126542.html    Veröffentlicht: 06.03.2017 09:46    Kurz-URL: https://glm.io/126542

Nintendo Switch

Fast ausverkauft und offizielle Hilfe für Joy-Con-Probleme

Nur mit Glück oder viel Geld können Spieler in Deutschland derzeit an eine Nintendo Switch kommen - längere Warteschlangen gab es weltweit aber nur an wenigen Orten. Für Besitzer, die Probleme mit den Controllern haben, hat Nintendo eine Hilfeseite eingerichtet.

Klar: In dem eigentlich recht großen Spieleladen, der sich direkt neben den Hallen der Game Developers Conference 17 in San Francisco befindet, war die Nintendo Switch morgens am 3. März 2017 natürlich restlos ausverkauft.

Schon um Mitternacht hatten sich neben regulären Kunden auch viele Tagungsteilnehmer in eine längere Schlange gestellt, um neben neuen Erkenntnissen auch ein Stück frische Daddelhardware mit nach Hause nehmen zu können. Ansonsten wurden vor allem aus Japan längere Schlangen vor Geschäften gemeldet, aber das ist dort bei solchen Starts ja normal.

Hierzulande ist die Situation drei Tage nach dem Verkaufsstart für Interessierte ebenfalls eher schwierig. Bei Amazon.de gibt es die Switch nicht mehr zum üblichen Preis von rund 330 Euro. Stattdessen verlangen unabhängige Händler auf dem Marktplatz ab rund 400 Euro. In der deutschen Niederlassung der Handelskette Gamestop ist die Switch ausverkauft.

Bei Saturn sind keine Onlinebestellungen möglich, in einzelnen Filialen soll das Gerät aber noch vorrätig sein - in welchen, ist auf Anhieb leider nicht gut zu erkennen. Media Markt listet zwar Spiele und Zubehör auf, aber die Switch ist offiziell nicht im Angebot zu finden - ob das eine technische Panne ist oder ob dahinter Absicht steckt, ist leider unklar.

Nintendo selbst hat gesagt, bis Ende März 2017 rund zwei Millionen Einheiten ausliefern und damit wohl auch verkaufen zu wollen. Das Marktforschungsunternehmen Superdata erwartet laut einer neuen Prognose, dass Nintendo bis Ende 2017 rund fünf Millionen Stück absetzt - die Playstation 4 hatte das nach rund drei und die Xbox One nach rund sechs Monaten geschafft.

Unterdessen hat sich Nintendo auf seinen Hilfeseiten eines der offenbar größeren Probleme mit der Switch angenommen. Ein Text gibt dort Tipps, was Spieler tun sollten, bei denen die Funkverbindung zwischen Hybridkonsole und den Joy-Con-Eingabegeräten nicht richtig funktioniert. Allerdings sind die Tipps sehr allgemein gehalten: So sollten Käufer natürlich die aktuelle Firmware installiert haben, und die Akkus sollten geladen sein.

Außerdem empfiehlt Nintendo, die Joy-Con nicht allzu weit entfernt von der eigentlichen Konsole zu verwenden und darauf zu achten, dass keine anderen Gegenstände - etwa der Fernseher - den Funkkontakt blockieren. Außerdem sollte man darauf achten, dass keine Laptops, Mikrowellengeräte oder andere entsprechende Hardware für Interferenzen sorgen.  (ps)


Verwandte Artikel:
SNES Classic Mini im Vergleichstest: Putzige Retro-Konsole mit suboptimaler Emulation   
(27.09.2017, https://glm.io/130288 )
The Legend of Zelda (1986 und 1995): Ein Abenteuer-Fundament für die Ewigkeit   
(28.02.2017, https://glm.io/126302 )
Super Mario Odyssey im Test: Heldenhafte Mütze rettet Prinzessin   
(26.10.2017, https://glm.io/130828 )
Super Smash Bros: Nintendo schickt Mario und Link in den Ring   
(09.03.2018, https://glm.io/133243 )
Mario & Co.: Nintendo deaktiviert Spielbewertungen durch Nutzer   
(01.03.2018, https://glm.io/133073 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/