Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/rubbelcard-freenet-tv-guthabenkarten-gehen-in-den-verkauf-1702-126311.html    Veröffentlicht: 21.02.2017 18:14    Kurz-URL: https://glm.io/126311

Rubbelcard

Freenet-TV-Guthabenkarten gehen in den Verkauf

Noch läuft die Gratisphase für die verschlüsselten Inhalte des neuen Antennenfernsehens DVB-T2. Rubbelkarten für Freenet TV sollen dennoch schon verkauft werden. Sie werden fest mit der Gerätenummer verbunden.

Freenet TV hat den Verkauf der Guthabenkarten für den Empfang der privaten Fernsehsender per Antenne begonnen. Das gab der Betreiber am 21. Februar 2017 bekannt. Freenet TV kostet 5,75 Euro im Monat beziehungsweise 69 Euro im Jahr. Die Guthabenkarte soll in Elektronikmärkten und Fachgeschäften erhältlich sein.

Wer mit DVB-T2 verschlüsselte Programme wie RTL, Sat1, Vox und Pro Sieben ab Ende Juni 2017 weiterhin sehen will, braucht auch ein Decoder-Modul für rund 80 Euro. Dazu kommt die Jahresgebühr für den Empfang privater Programme, vom Betreiber Media Broadcast Freenet TV genannt.

Zur Nutzung des Pakets müssen Kunden die elfstellige Freenet-TV-ID, die auf Receivern und TV-Modulen zu finden ist, gemeinsam mit dem Code auf der Guthabenkarte entweder telefonisch durchgeben oder aber online eingeben. Media Boadcast teilte Golem.de mit: "Die Freischaltung bezieht sich immer auf ein Freenet-TV-fähiges Endgerät wie TV-Modul, Receiver, USB-Stick. Somit kann je Freischaltung auch nur ein Empfangsgerät genutzt werden. Es werden derzeit weitere Angebotsformen geprüft, die den Kunden in Bezug auf Laufzeit und Umfang zusätzliche Möglichkeiten bieten könnten."

Die öffentlich-rechtlichen Sender bieten ihre Programme auch nach der Umstellung auf DVB-T2 HD unverschlüsselt an. Am 29. März 2017 wird das Programmpaket Freenet TV um HD-Programme wie RTL Nitro, Super RTL, RTL II, N-tv, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und Prosieben Maxx erweitert. Zusatzdienste sind über das Internet auf dem TV-Bildschirm nutzbar. Der Empfang an portablen Geräten ist möglich.

Der technische Umstieg erfolgt morgens am 29. März 2017. Innerhalb von zwölf Stunden sollen die TV-Signale an den 44 Senderstandorten aufgeschaltet werden. Die DVB-T-Verbreitung der privaten TV-Programme endet an diesem Tag bundesweit.  (asa)


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