Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/status-updates-whatsapp-greift-mit-vergaenglichem-status-snapchat-an-1702-126289.html    Veröffentlicht: 21.02.2017 07:12    Kurz-URL: https://glm.io/126289

Status-Updates

Whatsapp greift mit vergänglichem Status Snapchat an

Whatsapp bietet Nutzern ein neues Status-Update, mit dem sie Beschreibungen mit Bildern und Videos für ihre Kontakte hinterlassen können. Die App kehrt damit zurück zu ihren Wurzeln vor acht Jahren.

In den ersten Wochen von Whatsapp konnten Nutzer nur ihren Status mit anderen austauschen, der Chat kam später hinzu. Nun ist die App knapp acht Jahre alt und bekommt eine neue Status-Update-Funktion. Damit können Anwender mit Fotos, Text und Videos dokumentieren, was sie gerade machen. Die Gestaltung erfolgt am Smartphone, die Fotos können mit Bildern, Emojis oder Zeichnungen ergänzt werden. Kontakte können diese Updates sehen. Eine vergleichbare Funktion gibt es bei Snapchat Stories und Instagram.

Nach einem Tag werden die Einträge beim Whatsapp-Status wieder gelöscht. Ein neuer Reiter in der App ermöglicht den Abruf des Status. Konkurrent Snapchat hat mit den Stories eine ähnliche Funktion. Bei Whatsapp sind die Status-Updates wie der Rest der Kommunikation Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das Update steht für iOS, Android und Windows Phone zur Verfügung.

Seit kurzem bietet Whatsapp seinen Nutzern die Möglichkeit, ihren Account besser abzusichern - mit einer etwas ungewöhnlichen Zwei-Faktor-Authentifzierung. Wird die Option aktiviert, müssen Nutzer einen sechsstelligen Code eingeben und bestätigen. Dieser Code wird nach Darstellung von The Next Web einmal pro Woche auf dem genutzten Handy abgefragt. Außerdem ist die Eingabe des Codes notwendig, wenn der Account auf einem anderen Smartphone aktiviert werden soll. Bislang dient die Sim-Karte beziehungsweise die Telefonnummer als erster Faktor.

Whatsapp wurde vor gut zwei Jahren für rund 22 Milliarden US-Dollar von Facebook gekauft. Die App soll rund 1,2 Milliarden Nutzer haben.  (ad)


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