Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/brilliant-control-der-wandschalter-fuer-das-smart-home-1702-126082.html    Veröffentlicht: 09.02.2017 07:54    Kurz-URL: https://glm.io/126082

Brilliant Control

Der Wandschalter für das Smart Home

Das Smart Home wird häufig mit dem Smartphone oder der Stimme kontrolliert. Die Entwickler von Brilliant Control setzen dagegen auf einen Wandschalter mit Touch Display, der zahlreiche Geräte wie Philips Hue, Sonos oder Nest fernsteuert.

Brilliant Control ist eine fünf Zoll große Fernsteuerung für das Smart Home, die wie ein Wandschalter montiert wird und ein Smartphone zur Steuerung des Zuhauses überflüssig macht. Das gilt allerdings nur, wenn die eigenen Geräte mit Brilliant Control kompatibel sind. Nach Herstellerangaben sind das unter anderem Nest, Sonos, Philips Hue, Ring, Smartthings und Honeywell. In den nächsten Monaten sollen weitere Geräte und Systeme dazukommen. Das Gerät verfügt über WLAN (802.11n) und Bluetooth.

Auf dem Bildschirm von Brilliant Control werden zur Lichtsteuerung beispielsweise Schieberegler angezeigt oder eine Playlist für die Sonos-Lautsprecher. Darüber hinaus stecken in Brilliant auch eine Kamera und ein Mikrofon für Video-Gegensprechanlagen. Das Gerät kann die Amazon Alexa Voice Services ansprechen, so dass Fragen zur Wettervorhersage oder zu Sportergebnissen möglich sind. Wer will, kann auf dem Bildschirm mit 720 x 1.280 Pixeln Auflösung Fotos anzeigen. Ein Bewegungssensor ermöglicht, dass das Licht eingeschaltet ist, wenn eine Person in dem Raum ist, in dem der Schalter montiert wurde.

Brilliant Control soll zum Startpreis von rund 200 US-Dollar erhältlich sein. Vorbestellungen nimmt der Hersteller bereits an, die Auslieferung soll im Spätsommer 2017 erfolgen. Eine Version für das 240-Volt-Stromnetz ist in Planung.

Hayo macht mit einem Wink das Licht aus

Auf Indiegogo wurde unterdessen das Crowdfunding für Hayo gestartet, das wie ein Gegenentwurf zu Alexa und Brilliant Control wirkt. Das vasenförmige Gerät überwacht den Raum mit Sensoren, erstellt eine 3D-Karte und kann Gesten erkennen, mit denen der Nutzer sein Smart Home bedient. So lassen sich beliebige Flächen überwachen, die beim Berühren als virtuelle Schalter genutzt werden können. Der Nutzer kann diese selbst definieren, etwa die Ecke eines Tisches oder ein Bereich auf dem Sofa.  (ad)


Verwandte Artikel:
Smart Home: Amazon verbannt Nest-Geräte aus dem Onlineshop   
(04.03.2018, https://glm.io/133132 )
Volkswagen und LG kooperieren: Auto steuert Haus   
(07.07.2016, https://glm.io/121967 )
Eufy Genie: Anker bietet günstigen Klon des Amazon Alexa Echo Dot an   
(10.08.2017, https://glm.io/129411 )
Bastelrechner Eagleye 530s: Zigbee und Flash-Speicher im Raspberry-Pi-Format   
(01.03.2018, https://glm.io/133078 )
Homee: Homekit mit Z-Wave, Zigbee und Enocean verbinden   
(21.02.2018, https://glm.io/132886 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/