Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/anova-kickstarter-startup-fuer-250-millionen-us-dollar-verkauft-1702-126034.html    Veröffentlicht: 07.02.2017 07:21    Kurz-URL: https://glm.io/126034

Anova

Kickstarter-Startup für 250 Millionen US-Dollar verkauft

Anova heißt das Startup, das über Kickstarter 2014 einen Sous-vide-Kocher finanziert hat. Nun ist das Unternehmen, das weitere vernetze Produkte vorstellte, für 250 Millionen US-Dollar an den Küchenhersteller Electrolux verkauft worden.

Das Startup Anova, das 2014 über Kickstarter einen Sous-vide-Kocher finanzierte, ist an den schwedischen Küchenhersteller Electrolux verkauft worden. Electrolux bezahlte nach Informationen von Techcrunch 250 Millionen US-Dollar. Die Marke bleibt bestehen, auch Mitgründer Stephan Svajian bleibt im Unternehmen. Electrolux will mit dem Kauf die Pläne einer vernetzten Küche und miteinander kommunizierenden Küchengeräten vorantreiben.

Mit dem Vakuumgarverfahren Sous-vide können Steaks medium-rare zubereitet werden, Gemüse bleibt knackig und verliert kaum Vitamine. Dazu werden die Speisen in einen Kunststoffbeutel eingeschweißt und bei konstanter Wassertemperatur im Bereich von 50 bis 85 °C zubereitet.

Die Temperaturregelung kann automatisiert werden - zum Beispiel mit dem Kochstab Anova, der 2014 über Kickstarter mit 1,3 Millionen US-Dollar finanziert wurde. Später wurde eine verfeinerte Version des Gargeräts mit Bluetooth und WLAN entwickelt.

Der Anova kostete ab 100 US-Dollar - vergleichbare Konkurrenzgeräte teilweise mehrere Hundert US-Dollar. Die Thermalisierer lassen sich aber mit dem notwendigen Bastelgeschick auch selbst bauen.

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