Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/memory-card-speicherkarten-der-ps-vita-werden-knapp-und-teuer-1611-124644.html    Veröffentlicht: 23.11.2016 10:26    Kurz-URL: https://glm.io/124644

Memory Card

Speicherkarten der PS Vita werden knapp und teuer

Sonys proprietäres Speicherkartenformat für die Playstation Vita ist bei vielen Händlern kaum noch verfügbar. Vor allem die 16- und 32-GByte-Karten sind schwer zu bekommen und steigen im Preis. Da lohnt sich teils ein Import der 64-GByte-Karte aus Japan.

Nachdem Anfang des Jahres 2016 die Mikrokonsole Playstation TV eingestellt wurde und kurz darauf die PS Vita selbst sowohl aus dem europäischen als auch dem US-amerikanischen Handel fast verschwand, wird es langsam auch mit essentiellem Zubehör schwierig. Besonders die Speicherkarten werden immer knapper. Und das in Zeiten, in denen die PS Vita eigentlich als Download-Konsole einzustufen ist. Die Verfügbarkeit von 16- und 32-GByte-Speicherkarten im proprietären PS-Vita-Format ist nach Stichproben kaum noch gegeben. Händler nutzen die Situation auch schon aus und verlangen für die 16-GByte-Karte mitunter über 50 Euro. Zum Vergleich: Mitte 2014 haben wir für so eine Karte noch rund 30 Euro bezahlt und Little Deviants gab es als Download dazu.

Diese Kombipakete sind ohnehin verschwunden. Die 16-GByte-Karten gibt es nur noch einzeln. Gut verfügbar sind die 4- und 8-GByte-Karten, die allerdings für ernsthafte Spieler sehr knapp sind. Im Download kann ein PS-Vita-Spiel durchaus mal 2 GByte verlangen und auch die Spiele auf Speicherkarten verlangen mitunter ein paar hundert MByte für Updates.

In Japan lohnt sich die PS Vita noch

Auch wenn in Deutschland die Karten kaum noch verfügbar sind, heißt das aber nicht, dass Sony nicht weiterhin Karten anbietet. Im Heimatmarkt Japan ist die PS Vita weiter erfolgreich und gut im Handel vertreten. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass sich sowohl Spiele und Speicherkarten als auch Konsolen noch ohne Probleme in Japan im Handel beziehen lassen. Dort gibt es zudem regulär die 64-GByte-Karte, die hierzulande nur als Grauimport angeboten wird.

Die Preise sind im Vergleich zu den hiesigen so gering, dass sich die nächsthöhere Stufe als Import lohnt. So gibt es die 64-GByte-Karte beispielsweise für rund 9.000 Yen, was derzeit etwa 75 Euro entspricht. Die 32-GByte-Karte kostet hierzulande, wenn man sie überhaupt bekommt, zwischen 65 und 75 Euro. Verglichen mit SD-Karten sind das natürlich extrem hohe Preise. Selbst gute und schnelle SD-Karten mit 64 GByte kosten nur um die 30 Euro.

Beim Import aus Japan ist allerdings zu beachten, dass die Zoll- und Steuerabgaben auf den Preis noch aufzurechnen sind - und zwar auch auf die Versandkosten. Ein zeitaufwendiger Gang zum Zollamt ist mitunter mit einzuberechnen.  (ase)


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