Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/premiumsim-allnet-flat-mit-lte-fuer-7-99-euro-1610-123834.html    Veröffentlicht: 14.10.2016 16:36    Kurz-URL: https://glm.io/123834

Premiumsim

Allnet-Flat mit LTE für 7,99 Euro

Drillisch hat für seine Marke Premiumsim die Preise gesenkt. Dabei bleibt die Datenautomatik fester Tarifbestandteil, die Volumen kostenpflichtig nachbucht.

Drillisch bietet mit seiner Marke Premiumsim zwei Allnet-Flats mit einem Monat Laufzeit an. Das gab das Unternehmen am 14. Oktober bekannt. Die Produkte LTE 2000 M und LTE 3000 L enthalten eine Flatrate für Telefonie und SMS in die deutschen Netze. LTE 2000 M stellt 2 GByte und LTE 3000 3 GByte Datenvolumen bereit.

Das EU-Paket bietet Telefonie und 1 GByte Datenflat im EU-Ausland. LTE 2000 M ist für 7,99 Euro statt 12,99 Euro pro Monat zu haben, den LTE 3000 L gibt es für 9,99 Euro statt 17,99 Euro monatlich. Tethering ist möglich.

Der Anschlusspreis kostet derzeit ermäßigt statt 30 Euro nur 10 Euro. Die Vertragslaufzeit beträgt einen Monat. Die maximale Datenübertragungsrate beträgt 50 MBit/s im Download und bis zu 32 MBit/s im Upload.

Die Tarife gibt es zu dem Preis nur bei einem Vertragsschluss bis 15. November 2016. Der Vertrag muss online unter PremiumSIM.de abgeschlossen werden.

"Nach Aufbrauchen des monatlichen Inklusiv-Volumens greift die Datenautomatik. Sie bucht automatisch bis zu dreimal pro Monat 100 MByte zusätzliches LTE-Datenvolumen für jeweils 2 Euro nach. Sind auch diese zusätzlichen 300 MByte aufgebraucht, stehen für die weitere Nutzung 16 KBit/s zur Verfügung", sagte Unternehmenssprecherin Jessica Olbrich Golem.de auf Anfrage. Die Datenautomatik sei fester Tarifbestandteil, erklärt das Unternehmen auf der Webseite.

Das LTE-Angebot kommt aus dem Netz der Telefónica. Als die Fusion von Telefónica O2 und E-Plus von der EU unter Auflagen genehmigt wurde, bekam Drillisch so die Möglichkeit, 20 Prozent der Kapazität von deren Mobilfunknetzen anzumieten. "Der Zugriff auf die Netzkapazität von Telefónica erstreckt sich auf heutige und zukünftige Technologien. So können wir agieren wie ein Netzbetreiber", sagte ein Sprecher Golem.de in diesem Monat auf Anfrage.  (asa)


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