Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/basis-peak-intel-ruft-heisse-smartwatch-komplett-zurueck-1608-122510.html    Veröffentlicht: 04.08.2016 09:58    Kurz-URL: https://glm.io/122510

Basis Peak

Intel ruft heiße Smartwatch komplett zurück

Schon länger rät die Intel-Tochter Basis Nutzern der Smartwatch Peak, diese nicht mehr zu tragen: Überhitzungsprobleme sollen bei einigen Nutzern zu Verbrennungen geführt haben. Mit einem Softwareupdate lässt sich das Problem nicht beheben - daher ruft der Hersteller alle Uhren zurück.

Intel hat in einer E-Mail alle registrierten Nutzer der Smartwatch Peak seines Tochterunternehmens Basis aufgerufen, ihre Uhren gegen volle Rückerstattung zurückzuschicken. Grund ist die weiter anhaltende Gefahr einer Überhitzung.

Diese hatte in der Vergangenheit bei einem kleinen Teil der Nutzer zu Verbrennungen und Blasenbildung am Handgelenk geführt, weswegen Basis bereits seit Juni 2016 davon abrät, die Smartwatch weiterhin zu tragen. Ursprünglich hatte der Hersteller gehofft, die Probleme mit einem Softwareupdate in den Griff zu bekommen.

Rückgabe gegen Erstattung des Kaufpreises

"Trotz unserer besten Bemühungen ist es uns leider nicht gelungen, eine solche Lösung zu entwickeln, ohne die Benutzererfahrung vollkommen zu beeinträchtigen", schreibt Josh Walden in der E-Mail, die Golem.de vorliegt. Walden ist Senior Vice President und General Manager bei der Intel New Technology Group.

Besitzer einer Peak sollen die Uhr zusammen mit allem autorisierten Zubehör an den Hersteller zurückschicken, den Kaufpreis erhalten sie zurück. Unter anderem über eine spezielle Internetseite können Kunden den Rückgabevorgang einleiten. Versandkosten entstehen dabei nicht, Basis trägt alle Kosten für die Rücksendung.

Ab 1. Januar 2017 geht nichts mehr

Wer seine Uhr trotz der Warnung weiterbenutzen möchte, wovon Basis abrät, wird die Peak ab dem 1. Januar 2017 nicht mehr verwenden können. Am 31. Dezember 2016 will Intel alle Server abschalten, ab diesem Zeitpunkt synchronisiert die Peak nicht mehr und wird nutzlos. Bis zum Ende des Jahres 2016 verbleibt Nutzern der Uhr noch, ihre Daten zu exportieren, danach werden sie gelöscht.  (tk)


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