Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/projekt-csx-zte-will-mobiles-geraet-von-nutzern-entwerfen-lassen-1608-122503.html    Veröffentlicht: 03.08.2016 16:48    Kurz-URL: https://glm.io/122503

Projekt CSX

ZTE will mobiles Gerät von Nutzern entwerfen lassen

Mit dem Projekt CSX will ZTE seine Nutzer in den Produktionsprozess eines neuen mobilen Devices einbinden. CSX steht dabei für "Crowd Sourced X" - wobei das X für alles stehen kann, was ZTE realistisch gesehen produzieren kann. 2017 soll das Gerät auf den Markt kommen.

Der chinesische Hersteller ZTE will mit seinem Projekt CSX (Crowd Sourced X) ein mobiles Gerät von seinen Nutzern entwerfen lassen und anschließend produzieren. Die erste Phase, in der erste Ideen eingereicht werden können, wurde am 3. August 2016 eröffnet.

Vorgabe: Produkt muss von ZTE baubar sein

Dabei sollen sich die Nutzer an vier Fragen orientieren: Welches Produkt soll ZTE bauen? Welchen Nutzen soll das Produkt haben? Warum soll ein Konsument das Produkt kaufen? Wie unterscheidet es sich von anderen Produkten?

Die Vorgaben, welche Art von Produkt am Ende des Crowdsourcing-Prozesses herauskommt, sind ZTE zufolge lediglich: dass es ein mobiles Produkt ist, das sich mit dem Internet verbinden lässt; dass die Technologie im Jahr 2017 realisierbar ist und dass das finale Produkt für den generellen Konsumenten erschwinglich ist.

ZTE gibt demnach nicht vor, ob es sich um ein Smartphone, ein Tablet oder etwa eine Form von Wearable handeln soll. Die Ideensammelphase endet am 31. August 2016, in dieser Zeit können die Nutzer die vorhandenen Vorschläge bewerten. Jeder Nutzer hat nur eine Stimme. Anschließend werden aus diesen Vorschlägen bis zum 10. September 2016 die 20 mit den meisten Nutzerstimmen ausgewählt. Aus diesen wird eine Jury dann drei Gewinner bestimmen.

Gewinner soll am 19. Oktober 2016 feststehen

Diese drei Gewinnerkonzepte können in der am 12. September 2016 beginnenden Konzeptphase von den Nutzern weiter mit Vorschlägen verfeinert werden. Auch neue Produktvorschläge sollen möglich sein. Am Ende der Phase, die bis zum 30. September 2016 andauern soll, werden wieder die 20 Konzepte mit den meisten Stimmen einer Jury vorgelegt, die insgesamt fünf Konzepte auswählt.

Diese fünf Projektideen werden in einer finalen Abstimmung vom 12. bis zum 19. Oktober 2016 zur Wahl stehen. Das Konzept mit den meisten Stimmen gewinnt am Ende. Dem Gewinner verspricht ZTE, ihn samt einer Begleitung zur CES 2017 einzuladen, für die anderen Projektstufen stehen Geldpreise zur Verfügung.  (tk)


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