Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/axon-7-vs-oneplus-three-im-test-7-ist-besser-als-1-3-1607-121880.html    Veröffentlicht: 04.07.2016 12:00    Kurz-URL: https://glm.io/121880

Axon 7 vs Oneplus Three im Test

7 ist besser als 1+3

Das Oneplus Three nannten wir nach dem Test einen Alptraum für die Android-Konkurrenz, ZTEs neues Axon 7 hat das Potenzial, ein Alptraum für Oneplus zu werden. Wir haben beide Topsmartphones zum Niedrigpreis im Vergleich getestet.

Bei günstigen Smartphones mit Topausstattung war Oneplus bislang unschlagbar. Doch kaum ist das dritte Topsmartphone des chinesischen Herstellers auf dem Markt, bekommt es von einem ebenfalls chinesischen Hersteller ernste Konkurrenz: Das Axon 7 von ZTE kostet nur 50 Euro mehr, hat aber in einigen Bereichen bessere Hardware. Welches Smartphone lohnt den Kauf also mehr - das Oneplus Three, das uns im Test gut gefallen hat, oder das Axon 7, das im ersten Hands on bereits einen guten Eindruck gemacht hat? Wir ziehen den direkten Vergleich.

Die Bildschirmdiagonale ist bei beiden Smartphones gleich: Beide haben ein 5,5 Zoll großes OLED-Display. Bei der Auflösung hingegen gibt es einen ersten Unterschied: Das Three löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf, das Axon 7 mit 2.560 x 1.440 Pixel. Das führt zu einer höheren Pixeldichte von 534 ppi, was im direkten Vergleich auch sichtbar ist. Auf dem Axon 7 wirken feine Details wie kleine Schriften schärfer als auf dem Three, um das zu sehen, muss man aber recht genau hinschauen.

Höhere Auflösung ist gut für VR

Im normalen Nutzungsalltag dürfte der Auflösungsunterschied für die meisten Nutzer zu vernachlässigen sein; auch auf dem Three wirken Bildschirminhalte scharf. Anders ist das bei denjenigen, die ihr Smartphone auch in einem Virtual-Reality-Headset nutzen wollen: Sie haben mit dem Axon 7 mehr Freude, da aufgrund der höheren Auflösung das Bild weniger verpixelt ist. Passenderweise hat ZTE ein eigenes Headset vorgestellt, das ähnlich wie die Gear VR von Samsung funktioniert. Auch Oneplus hat ein Headset für sein Smartphone im Angebot, das aber eher an ein Cardboard aus Kunststoff erinnert.

Interessant für VR-Interessierte ist natürlich auch, dass das Axon 7 Daydream-ready ist, also Googles künftige Virtual-Reality-Umgebung unterstützen wird. Diese wird mit der Android-Version 7.0 alias Nougat eingeführt, die dementsprechend auch auf das Axon 7 kommen wird - ansonsten hätte sich ZTE wohl nicht die Mühe gemacht, den Daydream-ready-Status zu erhalten. Das Oneplus Three hat dieses Zertifikat nicht.

Das Display des Axon 7 ist etwas blickwinkelstabiler als das des Oneplus Three, was die Helligkeit betrifft. Die Farbwiedergabe ist ähnlich der des Three-Bildschirms: Auch beim neuen ZTE-Smartphone werden Farben natürlich und nicht übersättigt dargestellt. Mit einer durchschnittlichen maximalen Helligkeit von 327 cd/qm ist das Axon 7 weniger hell als das Oneplus Three, aber immer noch hell genug, um auch im Sonnenschein Display-Inhalte erkennen zu können. Insgesamt ist der Bildschirm des Axon 7 sehr gelungen und dank der Schärfe und der Blickwinkelstabilität etwas besser als der des Three.

Unterschiede beim Design und der Kameraqualität

Beim Design unterscheiden sich die beiden Smartphones deutlich. Das Axon 7 hat eine geschwungene Rückseite, mit der das Gerät angenehmer in der Hand liegt als das Oneplus Three. Die Vorderseite dominieren die Stereolautsprecher, das Three hingegen hat nur einen Lautsprecher am unteren Rand. Dadurch klingt das Axon 7 besser, das Design leidet allerdings etwas unter den auffälligen Lautsprechergrillen. Uns gefallen die weniger geschwungenen oberen und unteren Ränder des Three besser als die des Axon 7, das ist aber Geschmackssache.

Beide Smartphones haben einen Fingerabdrucksensor. Beim Axon 7 sitzt er auf der Rückseite unter der Kamera, beim Three im Homebutton. Beide Sensoren entsperren das jeweilige Gerät sehr schnell, einen nennenswerten Unterschied können wir nicht bemerken. Die Frage, ob ein Fingerabdrucksensor nun auf der Vorder- oder auf der Rückseite angebracht sein sollte, ist ebenfalls Geschmackssache; liegt das Smartphone auf dem Tisch, ist der Homebutton-Sensor praktischer. In der Hand ist ein rückseitiger Sensor hingegen bequemer zu erreichen.

Das Axon 7 hat die bessere Kamera

Die des Axon 7 erzielt ein besseres Ergebnis als die des Three - nicht nur auf dem Papier. Das Axon 7 hat eine 20-Megapixel-Kamera mit einer Anfangsblende von f/1.8, das Three eine 16-Megapixel-Kamera mit einer Anfangsblende von f/2.0. Die Frontkameras beider Geräte haben 8 Megapixel.

Bei den Bildergebnissen ist der Unterschied zwischen den Hauptkameras sichtbar: Das Axon 7 macht die besseren Fotos. Die Bilder sind insgesamt schärfer und zeigen mehr Details. Bei starker Vergrößerung werden Konturen deutlicher dargestellt als beim Three. Die Belichtung stimmt, im direkten Vergleich fällt allerdings auf, dass der Weißabgleich beim Oneplus-Smartphone etwas näher an der Realität ist.

Bei Aufnahmen in schummrigen Umgebungen sind die Ergebnisse beim Axon 7 weniger verrauscht, dafür aber weichgezeichneter als die des Oneplus Three. Anders sieht das aus, wenn der Nachtmodus aktiviert ist oder vom Axon 7 eigenständig aktiviert wird: Dann sind die Bilder weitaus schärfer, ebenfalls ohne nennenswert Artefakte zu zeigen.

Zahlreiche Zeitlupen-Modi beim Axon 7

Die Kamera-App des Oneplus Three ist weniger gut ausgestattet, dafür etwas übersichtlicher. Dafür bietet das Axon 7 verschiedene Aufnahmemodi wie Mehrfachbelichtungen, einen Nachtmodus oder auch einen Leuchtspurenmodus. Zeitlupe kann es mit 120 oder 240 fps bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln aufnehmen. Wer mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixeln zufrieden ist, kann die Bildwiederholfrequenz sogar auf 300 erhöhen. Das Three hingegen beherrscht nur 120 fps bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln.

Gleiches SoC und LTE-Band 20

Das Axon 7 und Three haben den gleichen Prozessor: In beiden Smartphones arbeitet Qualcomms Snapdragon 820, entsprechend vergleichbar sind die Ergebnisse der Benchmark-Tests. Im Geekbench-Test kommt das Axon 7 auf ein Single-Ergebnis von 2.348 Punkten und liegt damit nahezu gleichauf mit dem Three mit 2.397 Zählern. Wie im Three und in anderen Geräten drosselt der Snapdragon-Prozessor im Axon 7 nicht auffällig. Im Icestorm-Unlimited-Test von 3DMark kommt das Axon 7 auf 28.697 Punkte, knapp 1.500 weniger als das Oneplus Three. Grund ist ein etwas schwächeres Abschneiden bei der Grafikleistung - bei gleicher Grafikkarte (Adreno 530) dürfte dies softwareseitige Gründe haben.

Entsprechend der Benchmark-Ergebnisse haben das Axon 7 und das Three keine Probleme damit, die Benutzeroberfläche flüssig darzustellen oder Apps schnell zu starten - auch wenn ersteres Smartphone statt 6 GByte Arbeitsspeicher wie beim Oneplus-Gerät "nur" 4 GByte RAM hat. Im Alltag ist das nicht zu spüren.

Wie das Oneplus Three beherrscht auch das Axon 7 das hierzulande wichtige LTE-Band 20, wenngleich auf der Vorbestellseite bei Amazon das chinesische Modell ohne die 800-MHz-Frequenz aufgelistet ist, was zunächst zu Verwirrungen führte. Nutzer können zwei Nano-SIM-Karten gleichzeitig verwenden. Gleichauf sind die beiden Smartphones auch bei der WLAN- und Bluetooth-Ausstattung: Beide unterstützen WLAN nach 802.11ac und Bluetooth in der Version 4.2. Einen GPS-Empfänger und einen NFC-Chip haben ebenfalls beide Smartphones.

Der eingebaute Flash-Speicher des Axon 7 ist wie der des Three 64 GByte groß, zusätzlich hat das ZTE-Gerät aber noch einen Speicherkartensteckplatz. Wird er verwendet, ist zwar nur noch eine SIM-Karte nutzbar, da der SIM- und der Micro-SD-Kartensteckplatz kombiniert sind, besser als gar keine externe Speichermöglichkeit wie beim Oneplus Three ist das aber allemal.

Besserer Klang durch Audiochips

Das Axon 7 hat mit seinen zwei zusätzlichen Audiochips und der Dolby-Atmos-Einbindung allerdings noch ein Ausstattungsmerkmal, das es vom Three unterscheidet. Durch den AK4961-Chip und den DAC-Chip AK4490 von AKM soll etwa Musik über einen Kopfhörer besser klingen. Zur weiteren Verbesserung können Nutzer die Audio-Einstellungen von Dolby Atmos verwenden, die sich auf unserem Gerät etwas in den Ton-Einstellungen verstecken.

Wir haben die Audioqualität zunächst ohne Atmos-Optimierungen mit dem Klang des Oneplus Three verglichen, anschließend mit den Klangverbesserungen. Als Kopfhörer kommt ein K 272 HD von AKG zum Einsatz. Im direkten Vergleich ohne Atmos zeigt sich, dass das Axon 7 Musik etwas offener und differenzierter wiedergibt, insbesondere in den Tiefen und den unteren Mitten. Dadurch klingt das Axon 7 weniger topfig. Wer nicht besonders audioaffin ist, muss hier aber schon genauer hinhören. Natürlich hängt der Audioeindruck auch mit den verwendeten Kopfhörern zusammen, wir konnten mit unserem AKG-Studio-Headset die feinen Unterschiede heraushören.

Dolby Atmos verbessert den Klang zusätzlich

Weitaus auffälliger wird der Unterschied zwischen Oneplus Three und Axon 7, wenn wir die Dolby-Atmos-Optimierung des ZTE-Gerätes einschalten. Dann wird Musik merklich voluminöser, offener und noch differenzierter wiedergegeben, insbesondere, wenn der Surround Virtualizer eingeschaltet und der intelligente Equalizer auf offen gestellt wird. Die Dolby-Atmos-App ermöglicht unterschiedliche Einstellungen für Filme, Musik, Spiele und Sprache sowie zwei komplett benutzerdefinierte Presets. Auch mit den Stereolautsprechern lassen sich die Atmos-Verbesserungen nutzen, auch hier zeigen sie merkliche Auswirkungen. Die Lautsprecher des Axon 7 klingen mit und ohne Atmos besser als der einzelne Lautsprecher des Oneplus Three. Generell kommen die Bässe aber auch beim ZTE-Smartphone etwas zu kurz. Alles zusammengenommen bietet das Axon 7 verglichen mit dem Oneplus Three eine bessere Soundqualität, besonders bei Zuschaltung der Atmos-Funktion. Aber auch ohne die Software-Aufbesserung ist der Klang dank der Audiochips offener und differenzierter. Dieser Unterschied mag für manche Nutzer kaum hörbar sein, für Audio-Fans dürfte er aber entscheidend sein.

Beinahe-Vanilla-Android gegen stark bearbeitete Nutzeroberfläche

Zu den kaufentscheidenden Merkmalen dürfte für manche Nutzer auch die Möglichkeit gehören, das Smartphone mit einer alternativen Android-Version bespielen zu können. Hier hat das Oneplus Three aktuell dem Axon 7 einiges voraus: Es hat einen offenen Bootloader, und sobald es erste Custom ROMs gibt, können Nutzer diese aufspielen.

Das Axon 7 hingegen hat einen geschlossenen Bootloader, der sich auch nicht ohne weiteres öffnen lässt. Einen Hoffnungsschimmer gibt es allerdings: Im Forum von ZTE USA hat ein Mitarbeiter auf die Nachfrage nach dem Bootloader erwähnt, dass der Bedarf zu diesem Thema sehr groß sei und ZTE der Community diesbezüglich zuhöre. Möglicherweise ändert der chinesische Hersteller seine Bootloader-Politik künftig, ein Thema scheint es zumindest zu sein.

Ohne entsperrten Bootloader ist es zwar auch möglich, ein Smartphone zu rooten, das ist aber schwieriger. Wir haben lediglich eine Anleitung im Netz gefunden, die nicht unbedingt den seriösesten Eindruck macht - das Thema wird in den ZTE-Foren noch diskutiert. Aktuell sieht es nicht so aus, als ob das Axon 7 ohne weiteres gerootet werden könnte.

Mifavor ohne App-Übersicht und mit bunter Oberfläche

Nutzer sind also momentan noch auf das vorinstallierte ZTE-System Mifavor 4.0 angewiesen, das zwar auf der aktuellen Android-Version 6.0.1 basiert, aber stark vom Hersteller bearbeitet wurde - weitaus stärker als Oneplus das mit seiner Android-Version OxygenOS macht. So hat Mifavor keine App-Übersicht und weicht auch vom Aussehen stark von Googles Material Design ab. Die Benutzeroberfläche kann über eine eigene App verändert werden, auch die Icons lassen sich austauschen. Insgesamt ist die UI aber wesentlich bunter als die des Three, was manche Nutzer stören könnte.

Wie beim Oneplus Three können Nutzer auch beim Axon 7 die Berechtigungen für jede App einzeln bearbeiten. So kann etwa auf Wunsch der Zugriff auf die Kontakte, die Kamera oder den Speicher entzogen werden. Die Schnelleinstellungsleiste kann bearbeitet und mit den gewünschten Symbolen bestückt werden.

ZTE hat auf unserem Testgerät einen eigenen Sprachassistenten installiert, der allerdings nur mit chinesischen Sprachkommandos funktioniert. Ob auch auf dem Gerät für Deutschland ein deutschsprachiger Assistent installiert sein wird, wissen wir noch nicht.

Keine erkennbaren Unterschiede in der Systemgeschwindigkeit

Von der Systemgeschwindigkeit her unterscheidet sich das Axon 7 nicht vom Oneplus Three, trotz stärker bearbeiteter grafischer Benutzeroberfläche und weniger Arbeitsspeicher. Auf unserem Testgerät, das eigentlich für den chinesischen Markt gedacht ist, sind zahlreiche Zusatz-Apps installiert; inwieweit das auch bei der für Europa gedachten Variante so ist, wird sich zeigen. Einige der vorinstallierten Anwendungen lassen sich deinstallieren, andere hingegen nicht.

Wie Huawei mit seiner Android-Oberfläche Emotion UI greift auch Mifavor in das Prozessmanagement von Android ein. Wird das Smartphone in den Standby-Modus versetzt, werden alle Apps, die sich nicht auf einer Whitelist befinden, geschlossen. Das soll die Akkulaufzeit verlängern, der Sinn eines solchen Systems ist aber fraglich: Android regelt an sich selbstständig, welche Apps geschlossen werden. Alternativ alle Apps zur Whitelist hinzuzufügen, ist keine Lösung, da diese dann tatsächlich nie geschlossen würden. Das dürfte längerfristig zu einem langsamen System und einer kürzeren Akkulaufzeit führen.

Gute Akkulaufzeit, schnelle Ladezeit

Der Akku des Axon 7 hat eine Nennladung von 3.250 mAh, 250 mAh mehr als der des Oneplus Three. Aufgrund des Aluminiumgehäuses ist auch er nicht wechselbar. Full-HD-Filme können wir bei maximaler Helligkeit über zehn Stunden lang anschauen; das ist zwar weniger als beim Oneplus Three mit seinen 13 Stunden, ist aber immer noch ein sehr guter Wert. Im Alltag hält das Axon 7 bei normaler Nutzung problemlos über einen Tag lang durch.

Das Axon 7 unterstützt Quickcharge 3.0 und lädt den Akku in einer halben Stunde um fast 50 Prozent auf. Damit ist das Smartphone nicht ganz so schnell wie das Oneplus Three mit seinem Dash-Charge-Netzteil, das in der gleichen Zeit über 60 Prozent des Akkus auflädt.

Verfügbarkeit und Fazit

Das Axon 7 von ZTE ist aktuell bei Amazon vorbestellbar und kostet 450 Euro. Ausgeliefert werden soll es ab dem 30. Juli 2016. Es ist aktuell nur in Gold verfügbar, als zweite Farbe gibt es eigentlich auch Silber. Später soll das Smartphone auch im Einzelhandel erhältlich sein.

Das Oneplus Three ist direkt über die Internetseite des Herstellers für 400 Euro erhältlich. Aktuell soll das Smartphone innerhalb von sechs Werktagen verschickt werden. Eine Einladung wie bei früheren Oneplus-Geräten ist nicht mehr notwendig.

Fazit

Beide Geräte sind die aktuell besten günstigen Top-Smartphones - ZTEs Axon 7 ist aber noch ein Stück besser als das Oneplus Three. Nicht nur das für Virtual Reality geeignetere Display überzeugt uns, auch die Kamera macht bessere Fotos. Ein für viele Nutzer ausschlaggebender Vorteil dürfte zudem der Speicherkartensteckplatz sein, den das Three nicht hat. Zusätzlich ist das Smartphone explizit für Googles kommende VR-Umgebung Daydream geeignet.

Klangvorteile durch die separaten Audio-Chips gibt es auch, sie sind aber möglicherweise nicht für jeden hörbar oder kaufentscheidend. Spätestens mit zugeschalteter Dolby-Atmos-Unterstützung klingt das Axon 7 aber doch merklich besser als das Three - ein Unterschied, der sich unserer Meinung nach lohnt.

Die Verarbeitung ist bei beiden Smartphones auf hohem Niveau. Das Design des Oneplus Three ist etwas unauffälliger, was auch an den fehlenden Stereo-Lautsprecheröffnungen an der Vorderseite liegt. Dass das Axon 7 mit 4 GByte Arbeitsspeicher 2 weniger als das Three hat, ist uns im Alltag nicht aufgefallen.

Wer ein Smartphone sucht, auf dem einfach ein alternatives Android-System installiert werden kann, dürfte allerdings mit dem Axon 7 zumindest aktuell noch nicht glücklich werden. Der Bootloader ist gesperrt, was derartige Unternehmungen schwierig macht. Das Three dagegen kommt bereits entsperrt und kann leicht mit anderer Firmware bespielt werden. ZTE hat aber angedeutet, dass der Bootloader auch beim Axon 7 künftig entsperrt werden könnte.

Wer einfach ein Smartphone mit Topausstattung zu einem niedrigen Preis haben möchte, erhält mit dem Axon 7 ein sehr gutes Smartphone, bei dem die 50 Euro Aufpreis für die bessere Hardware gerechtfertigt ist. Außerdem dürfte der Preis des Axon 7 im Verhältnis zum Three in den kommenden Monaten sinken, sobald es im offenen Verkauf zu haben ist. Dann wird das Preis-Leistungs-Verhältnis noch attraktiver.  (tk)


Verwandte Artikel:
Beta-Update: Gesichtsentsperrung für Oneplus Three und 3T verfügbar   
(16.01.2018, https://glm.io/132191 )
Android 8.0: Oreo-Update für Oneplus Three und 3T ist da   
(19.11.2017, https://glm.io/131222 )
ZTE: Betreiber und Netzausrüster testen 5G-Zusammenspiel   
(28.02.2018, https://glm.io/133057 )
Magento: Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert   
(19.01.2018, https://glm.io/132267 )
Axon 7 im Hands on: Oneplus bekommt starke Konkurrenz   
(29.06.2016, https://glm.io/121814 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/