Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/niedrige-preise-iphone-7-soll-bis-zu-256-gbyte-speicher-bieten-1606-121249.html    Veröffentlicht: 02.06.2016 08:30    Kurz-URL: https://glm.io/121249

Niedrige Preise

iPhone 7 soll bis zu 256 GByte Speicher bieten

Analysten des Marktforschungsunternehmens Trendforce erwarten angesichts niedriger Speicherpreise, dass Apple das iPhone 7 erstmals auch mit 256 GByte Speicher anbieten wird. Beim iPad Pro ist das schon der Fall.

Das iPhone 6S und das iPhone 6S Plus gibt es aktuell mit maximal 128 GByte, doch beim Nachfolger solle einem Bericht der Analysten von Trendforce zufolge erst bei 256 GByte Schluss sein. IHS Technology hat parallel dazu seine Einschätzung veröffentlicht, dass es beim iPhone 7 kein 16-GByte-Modell mehr geben wird.

Außerdem soll der Hauptspeicher im Plus-Modell mit 5,5 Zoll großer Bildschirmdiagonale 3 GByte ausmachen. Damit sollen auch die großen Datenmengen, die bei der Benutzung der Dual-Kamera, die Apple angeblich nur im Plus-Modell anbieten will, schnell verarbeitet werden können. Das iPhone 6S und das 6S Plus sind jeweils mit 2 GByte ausgerüstet, beim iPhone 6 war es nur 1 GByte.

Aktuell ist das iPad Pro mit 12,9 Zoll Bildschirmdiagonale das mit Speicher am besten ausgerüstete Modell. Das RAM ist 4 GByte groß und es wird mit maximal 256 GByte Flashspeicher verkauft.

Nach einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei will Apple zudem den Produktlebenszyklus des Gehäusedesigns von zwei auf drei Jahre erhöhen. Bisher bringt Apple zwar jedes Jahr ein neues iPhone auf den Markt, aber alle zwei Jahre erfolgen größere Neuerungen mit jeweils einem neuen Gehäuse und größeren technischen Veränderungen.

Schafft das iPhone 7 die Trendwende?

Apple hatte im ersten Quartal 2016 erstmals einen Rückgang der iPhone-Verkaufszahlen zu verkraften. Diese Entwicklung deutete sich schon länger an. Apple habe offenbar wegen niedrigerer Absatzzahlen seine reduzierten iPhone-Bestellungen für den Zeitraum April bis Juli verlängert, hatte die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei unter Berufung auf Teilezulieferer des US-Konzerns in Japan berichtet. Die iPhone 6S und iPhone 6S Plus werden weniger nachgefragt als bisherige Modelle, weshalb die Produktion für das erste Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent reduziert wurde.

Das Unternehmen verkaufte im vergangenen Quartal 51,2 Millionen iPhones, nach 61,2 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das veranlasste den Großaktionär Carl Icahn, seine Anteile an Apple zu verkaufen. Er begründete das mit der schwierigen Lage auf dem chinesischen Markt.  (ad)


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