Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/wiko-jerry-das-schwer-zu-bekommende-100-euro-smartphone-1605-121192.html    Veröffentlicht: 31.05.2016 09:54    Kurz-URL: https://glm.io/121192

Wiko Jerry

Das schwer zu bekommende 100-Euro-Smartphone

Das passiert nicht oft bei Smartphone-Neuerscheinungen: Die meisten Händler verlangen für Wikos Jerry mehr als den Listenpreis. Beim etwas teureren Robby-Modell sieht die Lage etwas besser aus.

Wiko hat speziell für Einsteiger mit dem Jerry und dem Robby zwei neue Smartphone-Modelle mit Aluminiumrückseite auf den Markt gebracht. Für das Jerry wird ein Listenpreis von 100 Euro angegeben und das etwas besser ausgestattete Robby kostet 130 Euro. Beide Smartphones sind bei ersten Händlern verfügbar. Das Jerry wird dabei von den meisten Händlern für 110 Euro und mehr verkauft, während viele Händler das Robby-Modell zum Listenpreis anbieten.

Das Jerry hat ein 5 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln, so dass Inhalte nicht übermäßig scharf dargestellt werden. Für Schnappschüsse und Videoclips hat das Smartphone hinten eine 5-Megapixel-Kamera und vorne ist eine 2-Megapixel-Kamera untergebracht.

Mehr Display und Kamera im Robby

Im Vergleich dazu ist das Robby bezüglich Display und Kamera besser ausgestattet. Der Käufer des Robby erhält einen 5,5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln - Inhalte sollten also etwas schärfer dargestellt werden. Die Hauptkamera schafft eine Auflösung von bis zu 8 Megapixeln und vorne gibt es eine 5-Megapixel-Kamera.

Die übrige technische Ausstattung ist weitestgehend identisch. Beide Smartphones laufen mit einem nicht näher bezeichneten Quad-Core-Prozessor, dessen vier Cortex-A7-Kerne mit bis zu 1,3 GHz laufen. Es gibt 1 GByte Arbeitsspeicher, 16 GByte Flash-Speicher und einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte.

Smartphones laufen mit Android 6.0

Beide Smartphones kommen bereits mit dem aktuellen Android 6.0 alias Marshmallow auf den Markt. Für ein Smartphone dieser Preisklasse ist das keine Selbstverständlichkeit. Wiko nimmt so gut wie keine Änderungen an der Bedienoberfläche vor, so dass Käufer die von Google erdachte Oberfläche erhalten.

Wie bei Wiko-Modellen üblich, bieten auch die Neuvorstellungen Dual-SIM, es lassen sich also zwei SIM-Karten im Smartphone verwenden. Jerry-Käufer bekommen einen Micro- und einen Mini-SIM-Steckplatz, während der Käufer eines Robby zwei Micro-SIM-Steckplätze bekommt. Die Smartphones unterstützen HSDPA+, Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 4.0 und haben einen GPS-Empfänger.

Aufgrund des größeren Displays ist das Robby mit Maßen von 155 x 79 x 10 mm entsprechend größer als das Jerry, das in einem kompakteren Gehäuse steckt, es misst 145 x 73,5 x 9,6 mm. Mit 166 Gramm ist das Jerry etwas leichter als das Robby mit 185 Gramm. Das Jerry hat einen 2.000-mAh-Akku, im Robby steckt eine 2.500-mAh-Ausführung.  (ip)


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