Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/lebensmittel-lieferdienst-amazon-fresh-soll-in-berlin-starten-1605-120877.html    Veröffentlicht: 12.05.2016 18:45    Kurz-URL: https://glm.io/120877

Lebensmittel-Lieferdienst

Amazon Fresh soll in Berlin starten

Nach Amazon Now startet nun auch bald Amazon Fresh in Berlin. Die Belieferung mit frischen Lebensmitteln ist für weitere Städte geplant.

Der US-Konzern Amazon will von September 2016 an in Berlin auch mit der Auslieferung frischer Lebensmittel beginnen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung aus Unternehmenskreisen. Als Standort hat der Onlinehändler die Logistikhalle Dock 100 im Stadtteil Tegel in der Nähe zur Stadtautobahn A 111 gemietet.

Berlin wäre die erste Stadt mit dem Angebot Amazon Fresh außerhalb der USA, in London stehe der Start kurz bevor.

Amazon bestätigte der Süddeutschen Zeitung das Berliner Amazon-Fresh-Projekt nicht, wollte es aber auch nicht dementieren. Nach den Informationen will Amazon auch in Edinburgh, München und im Ruhrgebiet noch in diesem Jahr frische Lebensmittel an die Haustüren der Kunden liefern. Doch in diesen Städten ist die Suche nach passenden Logistik-Flächen noch nicht abgeschlossen.

Amazon Now ohne DHL

Erst gestern hatte Amazon mit Amazon Now in Deutschland begonnen, die erste Stadt ist Berlin. Geliefert wird von einer Adresse im Kudamm Karree, wo früher ein Elektrogroßmarkt war. Amazons Partner sind Interkep und Go. Prime Now ist nur auf dem Smartphone oder Tablet für Android und Apples iOS verfügbar. Amazon-Prime-Mitglieder können sich ihre Bestellungen damit entweder innerhalb einer Stunde oder innerhalb eines wählbaren 2-Stunden-Fensters zwischen 8 und 24 Uhr liefern lassen.

Enthalten sind hier bereits verpackte und tiefgekühlte Lebensmittel, Getränke, verpacktes Obst und Gemüse, Artikel des täglichen Bedarfs, Elektronik, Kindle-Geräte, Bücher, Spielwaren, Drogerieartikel, DVDs und Bekleidung. Der Mindestbestellwert für Prime Now beträgt 20 Euro. Bei der ersten Bestellung für mindestens 30 Euro gibt es einen Rabatt von 10 Euro. Eine Testbestellung von Golem.de, unter anderem von Tiefkühlkost, kam pünktlich und in gutem Zustand an.

Post bietet mehr Varianten für Paketzustellung an

Nach der Ankündigung von Amazon erklärte auch DHL, dass Online-Shopper ein zweistündiges Zeitfenster zwischen 10 und 21 Uhr bei der Bestellung auswählen könnten. Die Zeitfensterzustellung ist für Berlin, München, Köln, Hamburg und das Ruhrgebiet verfügbar. Die Wahl des Zeitfensters zwischen 10 und 21 Uhr ist auch für Sameday-Bestellungen möglich.

DHL Paket bietet bereits seit 2014 die Zustellung in über 50 Städten in zwei wählbaren Zeitfenstern am Abend an.  (asa)


Verwandte Artikel:
Streit mit Google: Amazon löscht Chromecast-Eintrag wieder   
(09.03.2018, https://glm.io/133237 )
Entlassungen: Kaufland beendet Online-Lieferservice für Lebensmittel   
(08.12.2017, https://glm.io/131573 )
Lebensmittel-Service: Kaufland setzt Expansion des Online-Lieferdienstes aus   
(11.10.2017, https://glm.io/130563 )
Amazon Go: Sechs weitere kassenlose Supermärkte geplant   
(23.02.2018, https://glm.io/132948 )
Musikstreaming: Amazons Alexa streamt Musik von Deezer   
(06.03.2018, https://glm.io/133158 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/