Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/wlan-vodafone-und-cisco-testen-intelligentes-wifi-log-in-1603-119493.html    Veröffentlicht: 01.03.2016 18:27    Kurz-URL: https://glm.io/119493

WLAN

Vodafone und Cisco testen intelligentes WiFi-Log-In

Vodafone und Cisco haben in drei deutschen Städten eine neue intelligente Zugangstechnik zum WiFi ausprobiert. Bevor der Zugang hergestellt wird, misst die Verbindungssteuerung, ob sich das auch lohnt.

In Zusammenarbeit mit Cisco und Chemring Technology Solutions (CTS) hat Vodafone Deutschland ein Pilotprojekt gestartet, in dem Smartphone-Nutzer automatisch den besten Zugang ins mobile Internet finden sollen. Das gab Vodafone am 1. März 2016 bekannt. Die Verbindungssteuerung soll dafür sorgen, dass Anmeldeprobleme mit Login-Portalen wegen vergessener Zugangsdaten vermieden werden und langsame oder gar nicht mehr aktive WLAN-Verbindungen nicht mehr auftauchen.

Zudem könne der Kunde eigene Präferenzen setzen, um beispielsweise im Büro immer automatisch mit seinem bevorzugten WLAN verbunden zu werden.

Realisiert und getestet wurde das Pilotprojekt in drei deutschen Städten. Von Cisco und CTS kamen die Software (Cisco Policy Suite) sowie die passende App zur Nutzung der Technologie auf Android- und iOS-Endgeräten. Diese sollte für eine Anwendung der Regeln und die Sicherstellung der Verbindungsqualität sorgen. Hierzu seien im Hintergrund Performancemessungen an potenziellen WLANs durchgeführt worden, diese können auch an das Netz zurückgemeldet werden, um damit Trends für die jeweiligen Hotspots zu erstellen. Zusätzlich übernimmt die App auch die Anmeldung an WLAN-Hotspots.

Vodafone als Anbieter von TV-Kabelnetz und Mobilfunk will so das Zusammenwachsen seiner Mobilfunk- und WLAN-Intrastruktur vorantreiben.

Kabel Deutschland hatte im Oktober 2013 sein Homespot-Angebot vorgestellt. Internetkunden des TV-Kabelnetzbetreibers können dabei auf ihrem Router zwei WLAN-Zonen einrichten: eine privat gesicherte Zone und eine öffentliche, ähnlich wie es der spanische Wettbewerber Fon Wireless anbietet. Zusammen mit Homespot hatte der Betreiber im März 2014 rund 300.000 Zugangspunkte in seinem WLAN-Hotspot-Netz.  (asa)


Verwandte Artikel:
Glasfaserkabel zerstört: Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Telefon und Internet   
(18.02.2018, https://glm.io/132839 )
WIK: Bayern fördert fast nur Vectoring   
(09.03.2018, https://glm.io/133256 )
Die nächste WLAN-Generation: 802.11ax überholt anscheinend 802.11ad   
(06.03.2018, https://glm.io/133095 )
Mobilfunk: Lidl-Tarife erhalten mehr ungedrosseltes Datenvolumen   
(09.03.2018, https://glm.io/133242 )
Kollaborationssoftware: IBM ersetzt E-Mails durch Slack   
(26.02.2018, https://glm.io/132990 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/