Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/counter-strike-kontroverse-um-tuerkische-map-1602-119259.html    Veröffentlicht: 19.02.2016 14:47    Kurz-URL: https://glm.io/119259

Counter-Strike

Kontroverse um türkische Map

Virtuelle Schmierereien in einer Karte für Counter-Strike sorgen bei vielen türkischen Spielern für Empörung. Valve hatte die von einem unabhängigen Team stammende Map geprüft und offiziell in den Ego-Shooter aufgenommen.

Eine Map namens Mikla hat in Teilen der Community von Counter-Strike für Empörung gesorgt. In der Karte, die Valve geprüft und das Angebot für Global Offensive aufgenommen hatte, finden sich viele Elemente, die vor allem bei türkischen Spielern schlecht ankommen. So ist auf vielen Plakaten ein nicht gerade vorteilhaftes Bild des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk zu sehen, außerdem ist sein Name falsch geschrieben. Auf anderen Wänden werden Klischees wie Eselsreiten und Familienschießereien bedient. Dazu kommen sexuelle Anspielungen.

Unter anderem auf Reddit gibt es eine längere Diskussion zu Mikla: Viele Spieler halten die Kritik für berechtigt. Andere verteidigen das Team dahinter - Mapcore - und schreiben, dass es auch in anderen Karten jede Menge mehr oder weniger geschmacklose Scherze verstecke, die bislang aber niemanden gestört hätten, sondern eine Art Markenzeichen seien. Valve hat sich zu den Diskussionen bislang nicht geäußert, sondern die Karte ohne Kommentar aus dem Steam-Workshop entfernt.  (ps)


Verwandte Artikel:
Valve: Dota 2 unterstützt bald Vulkan unter MacOS   
(26.02.2018, https://glm.io/133000 )
Counter-Strike Go: Bei Abschuss Ransomware   
(22.07.2017, https://glm.io/129078 )
Türkei: Twitter-Account des Spiegel-Chefs gehackt   
(14.01.2018, https://glm.io/132164 )
Twitch: Kein Spiele-Streaming in der Badehose   
(05.03.2018, https://glm.io/133150 )
Insel Games: Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen   
(15.02.2018, https://glm.io/132806 )

© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/