Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/powershot-g7-x-mark-ii-canon-ueberarbeitet-seine-edel-kompaktkamera-1602-119226.html    Veröffentlicht: 18.02.2016 13:24    Kurz-URL: https://glm.io/119226

Powershot G7 X Mark II

Canon überarbeitet seine Edel-Kompaktkamera

Modifiziertes Gehäuse und neuer Bildprozessor: Canon hat seine Kompaktkamera Powershot verbessert.

Bei der Namensgebung hat Canon es sich einfach gemacht: Dem Nachfolger der Kompaktkamera Powershot G7 X wurde einfach ein Mark II angehängt. Mit einigen Änderungen will Canon die Kamera auf dem Markt der gehobenen Kompaktkameras konkurrenzfähiger machen.

Zwei der wichtigsten Neuerungen betreffen das Gehäuse, das beim G7 X flach war. Die G7 X Mark II hat einen Griff, was die Handhabung vereinfachen soll. Zudem wurde das Display verändert: Es kann nicht mehr nur nach oben, sondern auch um 45 Grad nach unten geklappt werden, was das Fotografieren mit hochgehaltener Kamera vereinfacht. Durch die Modifikationen wird die Kamera um einige Millimeter größer und knapp 20 Gramm schwerer.

Auflösung und Brennweite sind unverändert

Wie der Vorgänger hat auch die neue Powershot einen 1 Zoll großen CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 20,1 Megapixel. Die Lichtempfindlichkeit reicht von Iso 100 bis 12.800 und kann auf 25.600 erweitert werden. Das Objektiv hat eine Brennweite von 24 bis 100 Millimeter Kleinbildäquivalent. Die Anfangsblende beträgt am unteren Ende des Brennweitenbereichs f/1,8, am oberen 2,8. Darin unterscheidet sich die neue Powershot nicht vom Vorgängermodell.

Canon hat in die Powershot G7 X Mark II einen neuen Bildbearbeitungsprozessor eingebaut, den Digic 7. Er soll die Bildqualität verbessern, unter anderem durch ein besseres Rauschverhalten.

Kompaktkamera bekommt DLSR-Funktion

Zudem hat die Kamera neue Funktionen, kann etwa Zeitrafferfilme aufnehmen. Sie verfügt auch über die sogenannten Picture Styles: Das sind Voreinstellungen für die interne Bildverarbeitung bei bestimmten Aufnahmesituationen, etwa für die Hauttöne bei Porträts. Diese Funktion war bisher den digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) vorbehalten.

Die Aufnahmegeschwindigkeit ist etwas schneller geworden: Die G7 X Mark II macht 5,4 Bilder pro Sekunde, eines mehr als die G7 X. Sie kann mehr Fotos in Serie schießen: 46 JPGs statt 31. Die Videoqualität ist gleich geblieben: Full-HD. Hier ist die Lumix DMC-TZ101 von Konkurrent Panasonic überlegen: Sie zeichnet Videos in 4K auf.

Die Kamera ist mit WLAN ausgestattet und kann darüber ferngesteuert werden oder Bilder und Videos drahtlos übertragen. Zudem hat sie NFC und kann darüber unter anderem mit der Connect Station CS100 kommunizieren.

Die Powershot G7 X Mark II soll im Mai auf den Markt kommen. Der Preis liegt bei 685 Euro.  (wp)


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