Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/microsoft-insider-build-von-windows-10-mobile-mit-fehlerkorrekturen-1601-118454.html    Veröffentlicht: 11.01.2016 10:00    Kurz-URL: https://glm.io/118454

Microsoft

Insider-Build von Windows 10 Mobile mit Fehlerkorrekturen

Microsoft hat einen neuen Insider-Build von Windows 10 Mobile veröffentlicht. Die Verteilung musste zwischenzeitlich unterbrochen werden. Neue Funktionen bringt das Update nicht.

Microsoft hat mit der Verteilung eines dritten Sammel-Updates von Windows 10 Mobile für die Teilnehmer am Windows-Insider-Programm begonnen. Anfang Dezember 2015 erschien bereits ein Update, das aufgrund von Fehlern bei der Installation zurückgezogen werden musste, Mitte Dezember 2015 folgte ein zweites Sammel-Update.

Wer sich über die Neuerungen informieren möchte, hat es jetzt schwerer. Bisher war es üblich, dass Microsoft ein Blog-Posting mit weiteren Informationen zum jeweils aktuellen Insider-Build veröffentlichte. Ein solches stellt das Unternehmen aber seit dem Sammel-Update Mitte Dezember 2015 nicht mehr zur Verfügung.

Die zum Wochenende begonnene Verteilung des Insider-Builds 10586.63 musste von Microsoft unterbrochen werden. Der Leiter von Microsofts Windows-Insider-Programm, Gabriel Aul, gab per Twitter bekannt, dass einige Windows-Insider-Teilnehmer das Update nicht angezeigt bekommen hätten - mittlerweile sollen diese Probleme behoben sein und das Update wieder verteilt werden. Es wird an die Teilnehmer am Fast Ring des Windows-Insider-Programms verteilt, und es könnte einige Tage dauern, bis es alle Windows-Insider-Teilnehmer angeboten bekommen.

Build bringt Fehlerkorrekturen

Laut den Angaben eines Microsoft-Mitarbeiters auf Reddit bringt der Build 10586.63 vor allem Fehlerkorrekturen und keine neuen Funktionen. Unter anderem soll die Akkubelastung bei Nutzung eines eingebauten Iris-Scanners verringert worden sein. Ferner soll die Konfiguration der Schnelleinstellungen allgemein zügiger und zuverlässiger möglich sein. Außerdem gibt es Optimierungen bei der sprachgeführten Navigation über Bluetooth - vor allem beim Einsatz im Auto.

Einige weitere Änderungen dürften für viele hiesige Nutzer ohne große Bedeutung sein, so wurde das Zusammenspiel mit Microsofts Wearable Band verbessert, das in Deutschland nicht offiziell angeboten wird. In Outlook steht jetzt eine polnische Bildschirmtastatur bereit.  (ip)


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