Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/io-interactive-hitman-probiert-ein-neues-preismodell-1509-116609.html    Veröffentlicht: 30.09.2015 16:54    Kurz-URL: https://glm.io/116609

IO Interactive

Hitman probiert ein neues Preismodell

Die erste Mission in Hitman: Auswahl der passenden Version - vor dem Kauf. Entwickler IO Interactive hat jetzt gezeigt, wie der nächste Teil der Actionserie vermarktet werden soll. Den Kunden könnte das System tatsächlich Vorteile bringen.

Schon bei der Vorstellung des nächsten Hitman hatte das dänische Entwicklerstudio IO Interactive - Teil von Square Enix - angedeutet, dass der nächste Teil der Actionserie mit einem neuen Geschäftsmodell vermarktet werden soll. Jetzt hat das Unternehmen die Details bekannt gegeben.

Eine Revolution ist das geplante Angebot nicht - aber es bietet immerhin Vorteile für Spieler, die mit dem glatzköpfigen Auftragskiller ein paar Missionen absolvieren, sich aber nicht unbedingt monatelang damit beschäftigen möchten. Diese Kunden können zum sogenannten Intro Pack greifen, das alle zum Start am 11. März 2016 verfügbaren Aufträge enthält und rund 35 Euro kostet.

Das Intro Pack soll drei große Sandbox-Umgebungen enthalten: Paris, Sapienza (Italien) und Marrakesch. Dort gibt es nach Angaben der Entwickler sechs Missionen, dazu kommt noch ein sogenannter Contracts-Modus mit insgesamt über 800 potenziellen Zielen zum Ausschalten.

Wer dann weiter machen möchte, muss zum Upgrade Pack greifen. Es enthält wie ein Season Pass alle folgenden Inhalte. Dazu gehören drei weitere Sandbox-Level, die im April (Thailand), Mai (USA) und Juni (Japan) folgen sollen. In den neuen Umgebungen soll es nicht nur Missionen, sondern jeweils auch neue Waffen, Werkzeuge und Verkleidungen geben. Außerdem erhalten Käufer des Upgrades jede Woche Zugang zu einem neuen, von IO Interactive produzierten Auftrag.

Wer schon vorher weiß, dass er unbedingt den kompletten Hitman haben möchte, kann die Vollversion für rund 60 Euro kaufen. Dafür gibt es auch Zugang zur Beta auf Playstation 4 und Windows-PC; Xbox-One-Spieler haben hier das Nachsehen.  (ps)


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