Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/medion-akoya-s3401-ausprobiert-inspiriert-vom-macbook-1509-116122.html    Veröffentlicht: 04.09.2015 09:18    Kurz-URL: https://glm.io/116122

Medion Akoya S3401 ausprobiert

Inspiriert vom Macbook

Skylake-Prozessor, ein hochauflösendes Display und USB-Typ-C - das sind die wichtigsten Eckdaten des neuen Medion Akoya S3401. Wir haben das Ultrabook ausprobiert und uns oft an Apples Macbooks erinnert gefühlt.

18 mm dick, 1,5 kg schwer, Aluminiumgehäuse und ein hochauflösendes Display - das trifft auf Apples Macbook Pro 13 Retina zu, entspricht aber auch dem Akoya S3401, dem von Medion auf der Ifa präsentierten Ultrabook. Warum der Vergleich zu Apples-Notebook? Weil wir uns beim Ausprobieren des Geräts mehrfach an das Macbook erinnert gefühlt haben - positiv.

Und das nicht nur aufgrund des Formfaktors, das Medion-Notebook ist nur minimal größer als das Macbook. Das ist aber kein Wunder, denn beide haben ein 13,3 Zoll großes Display. Der Bildschirm des Akoyas ist aber mit 3.200 x 1.800 Pixeln höher aufgelöst. Und vor allem: Das Display ist matt. Die Farben sind nicht ganz so strahlend wie beim Macbook, allerdings spiegelt es so gut wie gar nicht. Auch bei dem hellen Licht am Lenovo-Stand spiegelte es nicht, während wir auf unserem Macbook-Display fast nichts erkennen konnten.

Als Prozessor kommen Intels neue Skylake-Modelle bis hin zum Core i7 zum Einsatz. Maximal 8 GByte Arbeitsspeicher und bis zu 512 GByte Speicherplatz auf einer SSD oder bis zu 1 TByte Speicherplatz auf einer HDD wird das Notebook haben. WLAN funkt es nach ac-Standard, Bluetooth 4.0 wird ebenfalls unterstützt. Das Kühlsystem entspricht im Allgemeinen dem der Apple-Macbooks: Am Displayscharnier - beim Medion-Notebook sieht es genauso aus wie beim Macbook Pro Retina - wird warme Luft aus dem Notebook gepustet, frische Luft kommt durch Lüftungsschlitze in der Unterseite in das Gerät.

Das Gehäuse ist noch nicht ganz so gut verarbeitet. Es gab noch viele scharfe Kanten und die Spaltmaße waren teils recht groß. Das soll sich aber ändern, auf der Ifa wurde uns ein Vorserienmodell gezeigt.

Dem Apple-Notebook ähnlich ist auch die weiß beleuchtete Tastatur. Sie hat ein sehr angenehmes Tippgefühl, wir können uns gut vorstellen, auch längere Texte auf ihr zu schreiben. Das ginge auch über etwas längere Zeit, denn im Office-Betrieb soll das Notebook eine Akkulaufzeit von 7 Stunden haben.

USB-Typ-C ohne Thunderbolt 3

Geladen wird das Notebook über einen eigenen Netzstecker und leider nicht wie das Macbook 12 über den neuen USB-Typ-C-Stecker, den das Medion-Notebook besitzt. Dieser ist per USB 3.1 angebunden, unterstützt aber kein Thunderbolt 3. Ansonsten besitzt das Notebook noch je einen USB-3.0-, USB-2.0- und HDMI-Port sowie eine Kombo-Audio-Buchse. Ein SD-Kartenleser ist ebenfalls vorhanden.

Der Einstiegspreis für das Akoya S3401 liegt bei 900 Euro, verbaut sind ein Intel Core i3-6100U, 4 GByte Arbeitsspeicher und eine 1 TByte große HDD. Eine Variante mit einem 1080p-Display soll es bereits für 700 Euro geben.  (sw)


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