Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/pm1633a-samsung-zeigt-weltweit-groesste-ssd-1508-115698.html    Veröffentlicht: 11.08.2015 23:01    Kurz-URL: https://glm.io/115698

PM1633a

Samsung zeigt weltweit größte SSD

Wahnwitzige 16 TByte in einem einzigen Solid State Drive: Samsungs neue PM1633a nutzt für diese Rekordkapazität die kürzlich vorgestellten 3D-Flash-Bausteine der dritten Generation. Ein erstes Datacenter-Rack mit den neuen SSDs liefert 768 TByte.

Der Speicherhersteller Samsung hat auf dem Flash Memory Summit 2015 die bis dato größte SSD der Welt vorgestellt. Das PM1633a genannte Solid State Drive verfügt über eine Gesamtkapazität von 15,36 TByte - mehr als jede heutige Festplatte - und wird im 2,5-Zoll-Format ausgeliefert. Bisheriger Spitzenreiter waren Samsungs eigene PM863-SSD mit 3,84 TByte und die aufwendig aufgebaute Optimus Max von Sandisk mit 4 TByte. Der Trick der neuen Samsung PM1633a sind vermutlich mehrere Platinen in einem Gehäuse und die kürzlich angekündigten 256-GBit-TLC-Flash-Bausteine.

Da der Showfloor des Flash Memory Summit 2015 erst am Mittwoch öffnet und Samsung die PM1633a dort ausstellt, liegen uns derzeit keine Details zu dem neuen Solid State Drive vor. Eventuell verbaut Samsung zwei Platinen mit jeweils 16 Flash-Packages und steckt in jedes dieser Chipgehäuse 16 der TLC-Dies. Ein solcher Aufbau würde in 16 TByte resultieren - allerdings sieht die PM1633a auf den gerenderten Bildern in der Präsentation so dick aus, dass wir eher von drei miteinander verbundenen Platinen im Inneren ausgehen.

Bei der Präsentation ging Samsung noch einmal auf den 256-GBit-TLC-Flash ein und verglich ihn mit der zweiten Generation. Die liefert nur 128 GBit, also umgerechnet 16 statt 32 GByte pro Speicherbaustein. Die neuen Flash-Chips mit 48 statt 32 Schichten aus gestapelten 3-Bit-Zellen weisen Samsung zufolge zudem eine 40 Prozent höhere Dichte auf und sollen bei doppelter Geschwindigkeit nur in etwa halb so viel Energie benötigen.

Wann die PM1633a-SSD für Kunden erhältlich sein, und was sie kosten werde, hat Samsung noch nicht verraten. Allerdings sollen 48 der SSDs in einem Rack verbaut werden, einen solchen Aufbau bezeichnet der Hersteller scherzhaft als JBOF (Just a bunch of Flash). Das Referenzsystem verfügt über eine Kapazität von 768 TByte und soll zwei Millionen Iops erreichen.  (ms)


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