Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/computer-dell-braucht-100-beschaeftigte-mehr-in-halle-1507-115017.html    Veröffentlicht: 03.07.2015 07:42    Kurz-URL: https://glm.io/115017

Computer

Dell braucht 100 Beschäftigte mehr in Halle

Dell stellt wieder ein. In Halle wird der Konzern bald auf über 1.000 Beschäftigte anwachsen. Der Konzernumbau im Jahr 2013 hatte noch einen weltweiten Stellenabbau gebracht.

Dell wird in den nächsten Monaten in seiner Niederlassung in Halle die Anzahl von 1.000 Beschäftigten überschreiten. "Wir planen dafür die Einstellung weiterer rund 100 Beschäftigter", sagte der Chef der Standorts, Sanjay Tyagi, der Mitteldeutschen Zeitung. 70 Arbeitsplätze sollen im Vertrieb entstehen, weitere 30 in der technischen Beratung.

Dazu veranstaltet der US-Computerkonzern Dell am 3. Juli 2015 eine Jobbörse.

Im März 2012 errichtete Dell ein neues Rechenzentrum für IT-Outsourcing- und Cloud-Services in Halle. Es wurde auf dem bisherigen Dell-Gelände in Halle gebaut und nahm eine Fläche von rund 1.200 qm inklusive Technikräumen ein.

Dell ist seit über neun Jahren in Halle angesiedelt, wo der Konzern ein Service- und Vertriebszentrum zur Betreuung von Unternehmenskunden betreibt.

Erst Entlassungen jetzt Neueinstellungen

Im Februar 2014 wurde berichtet, dass Dell Entlassungen von über 15.000 Beschäftigten plant. Als Entschädigung würden den Entlassenen zwei Monatsgehälter für jedes Jahr Betriebszugehörigkeit und weitere Leistungen geboten. In den USA sollten bei Dell die Entlassungen im Support und in der Entwicklung bereits begonnen haben. Dem Austin Business Journal sagte Dell-Sprecher David Frink, der Bericht sei "äußerst ungenau". Ein sehr kleiner Prozentsatz der Mitarbeiter habe ein Abfindungspaket akzeptiert.

Weltweit beschäftigt der Konzern gegenwärtig rund 100.000 Menschen, davon 1.800 in Deutschland.

Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen von der Börse genommen. Wie das Unternehmen im Februar 2013 mitteilte, übernahm Konzernchef Dell zusammen mit dem Investmentkonzern Silver Lake Partners und Microsoft den Konzern.  (asa)


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