Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/slightly-mad-studios-project-cars-2-mit-off-road-pisten-angekuendigt-1506-114823.html    Veröffentlicht: 23.06.2015 11:40    Kurz-URL: https://glm.io/114823

Slightly Mad Studios

Project Cars 2 mit Off-Road-Pisten angekündigt

"Ist das ein Scherz?": So reagieren viele Spieler im Forum des gerade erst veröffentlichten Project Cars auf die Ankündigung von Project Cars 2. Entwickler Slighly Mad Studios meint es aber ernst - und hat sogar schon so etwas wie offizielle Systemanforderungen veröffentlicht.

Erst im Mai 2015 hat der britische Entwickler Slightly Mad Studios sein Rennspiel Project Cars (Test von Golem.de) veröffentlicht, jetzt kündigt die Firma den Nachfolger Project Cars 2 an. Im offiziellen Forum löst das bei den Fans nur wenig Begeisterung aus: Viele hielten die Nachricht zuerst für einen Scherz, andere fragten nach den noch ausstehenden Funktionen und möchten Fehler in Teil 1 gelöst haben.

Die Ankündigung ist allerdings ernst gemeint. Einen Erscheinungstermin nennt das Studio zwar noch nicht, aber eine umfangreiche Liste mit Inhalten und Funktionen. So soll es in Project Cars 2 mehr als 200 Strecken inklusive Off-Road-Pisten an 50 Orten geben. Acht Motorsportdisziplinen sind geplant, passend zu den Matsch- und Dreckstrecken gehört natürlich auch Rally mit dazu. Spieler sollen im Koopmodus als Fahrer oder Kopilot antreten können.

Sogar die minimalen Systemanforderungen nennt Slithly Mad schon. Sie unterscheiden sich kaum von denen von Project Cars 1, allerdings ist nun ausdrücklich ein 64-Bit-Windows nötig, und statt DirectX9 muss es DirectX11 sein. Allerdings dürften diese Angaben wohl eher als grober, erster Rahmen zu verstehen sein, zumal auch eine Fassung für SteamOS angekündigt wird - ebenso wie Versionen für die Xbox One und die Playstation 4.

Wie das erste Spiel soll auch Project Cars 2 gemeinsam mit der Community entwickelt werden, und auch die Finanzierung erfolgt erneut über das entwicklereigene WMD-Portal. Fünf Beteiligungsstufen sind geplant, die günstigste liegt bei 50 Britischen Pfund (70 Euro).

Bei der höchsten mit dem Namen "Diamond" sind 10.000 Britische Pfund (rund 14.000 Euro) fällig. Dafür gibt es immerhin ein Wochenende in London, inklusive Sterne-Abendessen mit dem Studiochef und einem Ausflug in einem echten Ferrari. Wann die Crowdfundingphase beginnt, ist noch nicht bekannt.  (ps)


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