Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/horizon-zero-dawn-tausend-jahre-nach-uns-1506-114712.html    Veröffentlicht: 17.06.2015 08:43    Kurz-URL: https://glm.io/114712

Horizon Zero Dawn

Tausend Jahre nach uns...

Irgendwann nach der großen Apokalpyse sind wir Geschichte, unsere Städte Ruinen. Was dann auf der Erde passieren könnte, will das Openworld-Rollenspiel Horizon Zero Dawn auf der Playstation 4 erzählen.

Für die junge Kriegerin Aloy gehören Roboter-Dinosaurier zum Alltag - so wie für uns Pferde, Pudel oder Papageien. Die Hauptfigur in Horizon Zero Dawn lebt zwar auf der Erde, aber rund tausend Jahre nach dem Ende unserer Zivilisation. Von der stehen noch ein paar überwucherte Ruinenstädte, aber sonst erinnert sich kaum noch jemand an unsere Zeit. Was zu ihrem Untergang geführt hat, ist eines der großen Rätsel von Horizon, an dem derzeit beim niederländischen Entwicklerstudio Guerilla Games rund 230 Entwickler arbeiten.

Horizon soll ein Actionrollenspiel werden. In der Haupthandlung geht es um das Schicksal von Aloy und um das Geheimnis der Roboter-Dinos sowie die Apokalypse von vor tausend Jahren. Dazu soll es in der offenen Welt aber noch jede Menge weitere Aufgaben, Missionen und Abenteuer geben, die ebenfalls Licht ins Dunkle der Geschichte bringen und für ausreichend Ausrüstung sorgen.

Ein wichtiger Aspekt sind die Kämpfe. Die wichtigste Waffe ist der Bogen von Aloy, mit dem sie zumindest in der Präsentation drei unterschiedliche Arten von Pfeilen verschießen konnte. Eine sehr seltene mit Sprengstoff, mit der sich auch größere Gegnergruppen rasch ausschalten lassen. Dann eine, die blaue Energieblitze ausschickt, was die Dinos für ein paar Sekunden lahmlegt - und währenddessen kann der Spieler als Aloy dann mit der dritten Pfeilart etwa einen Raketenwerfer oder einen Schild ausschalten.

Besonders spektakulär sah bei der Präsentation von Sony eine weitere Möglichkeit des Bogens aus: Mit einem Pfeil mit Seil konnte Aloy einen riesigen Dino - im Spiel heißt sein Typ Thunderjaw - am Boden festnageln, ihn dann zur Seite werfen und anschließend ausschalten. Das geht laut den Entwicklern schnell, erfordert aber besonders viel Geschick.

Neben dem Thunderjaw gibt es noch weitere Arten von Roboter-Dinos. Etwa die sogenannten Watcher, die mit Sensoren die Umgebung um sich scannen und bei Gefahr ihre Rudelgenossen warnen. Und die Greaser, die einfach nur Gras fressen und es zu einer grünen Flüssigkeit umwandeln, die Aloy und ihr Stamm erbeuten und als Ressource für allerlei Gegenstände verwenden können.

Über das Crafting wollten die Entwickler noch nicht mehr verraten, ebenso wenig wie über weitere Details zur Handlung und den Onlineoptionen. Die Grafik macht einen erstklassigen Eindruck: Die riesige, frei begehbare Landschaft wirkt detailreich, vor allem aber die Roboter-Dinosaurier sind teils atemberaubend gut animiert.

Das Spiel basiert auf der Hausengine von Guerilla Games - die Laufzeitumgebung kam bereits beim letzten Killzone zum Einsatz, wurde seitdem aber laut den Entwicklern stark modifiziert und erweitert. Horizon Zero Dawn soll im Jahr 2016 für die Playstation 4 erscheinen.  (ps)


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