Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/cloud-test-lab-google-bringt-testservice-fuer-app-entwickler-1505-114345.html    Veröffentlicht: 29.05.2015 14:01    Kurz-URL: https://glm.io/114345

Cloud Test Lab

Google bringt Testservice für App-Entwickler

Google will App-Entwicklern helfen. Mit dem Dienst Cloud Test Lab können Apps künftig ohne Aufpreis auf den 20 populärsten Android-Geräten getestet werden.

Die wenigsten App-Entwickler werden in der Lage sein, ihre Produkte direkt auf allen am Markt befindlichen Geräten zu testen - auch wenn sie viele Geräte vorrätig haben. Denn das Spektrum an Geräten ist dafür einfach zu groß. Hier will Google helfen und hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O den Dienst Cloud Test Lab vorgestellt.

Zugriff auf reale Geräte

Cloud Test Lab ermöglicht Entwicklern den Zugriff auf etliche Android-Geräte. Dabei ist die Nutzung der 20 verbreitetsten Geräte kostenlos. Noch besser wäre es allerdings, wenn die Entwickler selbst die notwendigen Geräte auswählen könnten; die verbreitetsten haben sie möglicherweise selbst. Ob es eine solche Funktion geben wird, ist nicht bekannt.

Ars Technica berichtet mit Verweis auf den Anbieter, möglicherweise wolle sich Google den Zugriff auf weitere Geräte bezahlen lassen. Entschieden sei das aber noch nicht, daher sind auch mögliche Preise unklar.

Apps praxisnah testen

Google bewirbt den neuen Dienst damit, dass er bessere Ergebnisse liefere, weil App-Anbieter einen physischen Zugriff auf die Geräte erhielten. Dies sei besser als ein Testen auf virtuellen Geräten. Um alle ihre Funktionen der App auf einem realen Gerät auszuprobieren, müssen Entwickler ihre App lediglich beim Dienst hochladen, alles andere läuft dann automatisch.

Falls es dabei zu einem Absturz der App kommt, erhalten sie einen Videomitschnitt bis zum Absturz und eine Logdatei, die bei der Fehlersuche helfen soll. Damit sollen sich Probleme ermitteln lassen, die nur auf Geräten mit wenig Arbeitsspeicher auftreten.

Google will Cloud Test Lab in diesem Sommer starten. Er würde vergleichbare Dienste von Drittanbietern ergänzen, die sich auf die Bereitstellung von umfangreichen Teststationen konzentriert haben, um Entwicklern den Zugriff auf möglichst viele Geräte zu bieten.  (ip)


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