Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/arrows-nx-f-04g-neues-fujitsu-smartphone-scannt-die-netzhaut-1505-114041.html    Veröffentlicht: 13.05.2015 15:47    Kurz-URL: https://glm.io/114041

Arrows NX F-04G

Neues Fujitsu-Smartphone scannt die Iris

Entsperren mit dem Fingerabdruck ist von vorgestern: Fujitsus neues Android-Smartphone Arrows NX F-04G kann durch einen Scan der Iris entsperrt werden. Auch Passwörter können durch den Iris-Scan ersetzt werden.

Fujitsu hat mit dem Arrows NX F-04G ein Smartphone mit eingebauter Iris-Erkennung vorgestellt. Das Gerät wurde im Rahmen der Vorstellung des Sommer-Lineups des japanischen Netzbetreibers NTT Docomo präsentiert und dürfte weltweit das erste Smartphone sein, das diese Funktion eingebaut hat.

Um das Smartphone zu entsperren, muss der Nutzer nur auf das Display schauen. Voraussetzung ist natürlich, dass er vorher seine Iris registriert hat. Von der Funktionsweise ist die Iris-Entsperrung nichts anderes als jene mit dem Fingerabdruck.

Auch die Eingabe von Passwörtern kann durch den Scan der Iris ersetzt werden. Zudem können Finanztransaktionen mit dem Iris-Abbild gesichert werden. Inwieweit der Iris-Scan abgesichert ist, geht aus den technischen Daten des Arrows NX F-04G nicht hervor.

Sehr gute Hardware-Ausstattung

Die restliche Ausstattung des Smartphones liegt auf hohem Niveau. Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 810 (MSM 8994) mit acht Kernen, von denen vier eine Taktrate von 2 GHz haben, die vier restlichen takten mit 1,5 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 32 GByte.

Das IPS-Display des Arrows NX F-04G ist 5,2 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Die Hauptkamera hat 21,5 Megapixel, die Frontkamera verhältnismäßig geringe 2,4 Megapixel. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android in der Version 5.0.

Das Fujitsu NX F-04G soll Ende Mai 2015 in den Handel kommen, ein Preis ist noch nicht bekannt. Dass das Smartphone auch in Deutschland verkauft werden soll, ist nicht anzunehmen. Fujitsu könnte die Iris-Erkennung aber möglicherweise an andere Hersteller lizenzieren.  (tk)


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