Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/galaxy-s6-im-test-lebe-wohl-kunststoff-1503-113087.html    Veröffentlicht: 24.03.2015 12:03    Kurz-URL: https://glm.io/113087

Galaxy S6 im Test

Lebe wohl, Kunststoff!

Mit dem Galaxy S6 setzt Samsung seinen Paradigmenwechsel fort: Das neue Topsmartphone verzichtet auf Kunststoff und besteht stattdessen aus deutlich höherwertig wirkenden Materialien. Einige Änderungen dürften aber nicht allen gefallen.

Bisher hat Samsung auch bei seinen Topsmartphones auf Kunststoff als Gehäusematerial gesetzt - anders als die meisten Konkurrenten, deren Geräte in dieser Preisklasse mittlerweile aus Metall und Glas sind. Mit den auf dem Mobile World Congress (MWC) 2015 vorgestellten Modellen Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge ändert Samsung das nun: Die Gehäuse beider Geräte sind aus Metall und Glas, auf Kunststoff verzichtet der Hersteller.

Wir haben die Gelegenheit bekommen, frühzeitig ein Serienmodell des Galaxy S6 zu testen. Das Hauptaugenmerk liegt auf Verarbeitung, Leistung und Akkulaufzeit - auch mit Blick auf die Konkurrenz zum iPhone 6. Die Möglichkeiten, die die Seitendisplays des Galaxy S6 Edge bieten, werden wir in einem späteren Test nachreichen.

Hochwertiges Gehäuse aus Metall und Glas

Zwar waren die bisherigen Kunststoffmodelle von Samsung stets gut verarbeitet, im direkten Vergleich fühlten sich die Smartphones von Sony, HTC oder Apple aber stets hochwertiger an. Erste Samsung-Geräte mit Metall waren bisher im Mittelklassebereich angesiedelt, etwa das Galaxy Alpha mit seinem Metallrahmen oder die Smartphones Galaxy A3, Galaxy A5 und Galaxy A7 mit Aluminium-Unibodys. Das Galaxy S6 fühlt sich komplett anders als seine Vorgänger an.

So bemerkt man die Designänderungen beim Galaxy S6 als Nutzer schnell. Der Rahmen ist aus matt gebürstetem Metall, die Rundung ist am linken und rechten Rand abgeflacht. Hier sitzen der Einschaltknopf, der SIM-Karten-Steckplatz und die Lautstärkewippe. Die Rückseite ist aus Glas, das wie die Vorderseite aus Gorilla Glass 4 besteht, also Schutz gegen alltägliche Kratzer bietet.

Die Verarbeitung des Gehäuses ist gut, allerdings wirken die Übergänge zwischen Metall und Glas in den Ecken etwas scharfkantig. An den Geraden hingegen ist der Übergang absolut glatt, das Glas ist leicht abgerundet, was gut aussieht. Insgesamt gefällt uns das Aussehen des Galaxy S6 deutlich besser als das der Vorgänger aus Kunststoff. Es sieht einfach mehr wie ein Topsmartphone aus, das mindestens 700 Euro kostet. Der Nachteil an der Glasrückseite ist, dass das Galaxy S6 bei schwitzigen Händen leichter aus der Hand rutschen kann.

Galaxy S6 sieht dem iPhone ähnlich

Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem iPhone 6 ist aufgrund der neuen Materialien und auch des Designs schwer zu leugnen: Insbesondere vom unteren Rand aus betrachtet, sieht das Galaxy S6 schwer nach dem Konkurrenzgerät von Apple aus. Auch die Seiten erinnern an das iPhone 6.

Mit 6,7 mm ist das Galaxy S6 ein sehr dünnes Smartphone. Der Preis dafür ist allerdings eine deutlich aus dem Gehäuse ragende Kamera: Um gut 1,8 mm schaut das Kameramodul an der Rückseite hervor. Zwar gibt es zahlreiche Smartphones, deren Kameras nicht plan mit der Rückseite abschließen, unter anderem das iPhone 6 oder HTCs One (M9). Ein derartig großer Unterschied ist aber selten. In der alltäglichen Nutzung stört uns das zwar nicht besonders, hübsch sieht es aber nicht aus. Zudem liegt das Smartphone immer auf dem Deckglas der Kamera auf, wenn es auf die Rückseite gelegt wird - sollte das Glas nicht explizit gehärtet sein, kann es hier zu Kratzern kommen.

Kein wechselbarer Akku

Samsungs neues Design führt zu einer weiteren Veränderung in der Grundkonzeption des Smartphones: Das Galaxy S6 hat, anders als seine Vorgänger, keine abnehmbare Rückseite mehr. Dadurch kann der Nutzer nicht wie bisher ohne weiteres den Akku auswechseln - eine Option, die viele an den bisherigen Samsung-Modellen schätzen. Andere Hersteller wie etwa Sony oder HTC liefern ihre Geräte bereits länger ohne Akkuwechseloption aus. Apple hat stets auf wechselbare Akkus verzichtet.

Ein niedriger Akkustand kann immerhin durch ein externes Akkupack behoben werden. Noch schwerwiegender ist für uns jedoch die nicht ohne weiteres auf die Designänderung zurückführbare Entscheidung, im Galaxy S6 keinen Steckplatz für Micro-SD-Karten mehr einzubauen.

Kein Speicherkarten-Steckplatz

Das Galaxy S6 ist mit Speicherausstattungen von 32, 64 und 128 GByte erhältlich. Bei 64 oder 128 GByte mag es sein, dass viele Nutzer nicht zwingend eine Micro-SD-Karte als zusätzlichen Speicherplatz vermissen; bei der uns vorliegenden 32-GByte-Version bleiben dem Nutzer allerdings nur 25 GByte übrig. Installiert der Nutzer viele Spiele - die bis zu 1,5 GByte groß sein können - und Musik auf dem Smartphone oder macht er viele Fotos, ist dieser Speicherplatz schneller belegt als gedacht.

Zahlreiche andere Hersteller bieten ebenfalls Geräte mit Unibody-Gehäuse oder ohne abnehmbare Rückseite an, die trotzdem einen Steckplatz für Speicherkarten haben. Warum Samsung hier wie Apple bei seinen iPhones darauf verzichtet hat, darüber kann nur spekuliert werden. Für den Nutzer stellt diese Politik jedoch einen erheblichen Nachteil dar.

Starke Hardware

Der nicht wechselbare Akku und das Fehlen eines Speicherkarten-Steckplatzes sind aber die einzigen beiden Punkte, die wir an der Hardware auszusetzen haben; die restliche Ausstattung ist top. Das OLED-Display hat Samsung bei einer Größe von 5,1 Zoll belassen, die Auflösung verglichen mit dem Galaxy S5 aber von 1.920 x 1.080 auf 2.560 x 1.440 Pixel erhöht. Dies führt zu einer äußerst scharfen Darstellung, die Pixeldichte ist mit 577 ppi sehr hoch.

Gut gefallen uns beim Bildschirm auch die Farbwiedergabe und die Blickwinkelstabilität: Schauen wir von der Seite auf das Display, verliert es kaum an Helligkeit, die Farben bleiben stabil. Damit kommt das Galaxy S6 nah heran an das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus, die unserer Meinung nach aktuell die besten Smartphone-Bildschirme auf dem Markt haben.

Sehr schneller Exynos-Prozessor

Nicht nur das Display, auch den Prozessor hat Samsung im Vergleich zum Galaxy S5 nochmals verbessert: Im Inneren arbeitet jetzt der Exynos 7420, ein Achtkernprozessor in big.LITTLE-Bauweise - also mit vier langsameren und sparsamen A53- und vier schnellen A57-Kernen. Die langsamen Kerne erreichen eine Taktrate von 1,5 GHz, die vier schnellen kommen auf 2,1 GHz. Alltägliche Arbeiten werden von den A53-Kernen bewältigt, für rechenintensive Aufgaben werden die A57-Kerne zugeschaltet.

Der Exynos 7420 gehört dank des 14-nm-FinFET-Fertigungsverfahrens zu den schnellsten Prozessoren auf dem Markt, da er unter Last seine Taktraten weniger stark drosselt als andere Chips, beispielsweise der Snapdragon 810. Im Geräte-Benchmark Geekbench 3 kommt das Galaxy S6 auf 1.347 Punkte im Single-Test, im Multi-Test schafft das Smartphone 4.555 Zähler. Verglichen mit anderen Topsmartphones sind das überdurchschnittlich gute Werte. Das HTC One (M9) mit seinem Snapdragon-810-Prozessor etwa schafft mit jeweils 1.154 und 3.691 Punkten merklich weniger. Apple hingegen erreicht mit dem iPhone 6 mit knapp über 1.600 Punkten mehr, aber der Unterschied zwischen Apples und Samsungs Topgeräten schwindet langsam.

Im Grafik-Benchmark 3DMark schafft das Galaxy S6 im Icestorm-Unlimited-Test eine Punktzahl von 22.192 Zählern, was etwa gleichauf mit dem HTC One (M9) und leicht weniger als beim Nexus 6 ist. Im GFX Bench kommt das Galaxy S6 im Manhattan-Test auf einen Offscreen-Wert von 24 fps - das HTC One (M9) schafft hier 23 fps, das Nexus 6 nur 12 fps.

3 GByte RAM und Cat6-LTE

Das Galaxy S6 lässt sich absolut flüssig bedienen, auch mehrere geöffnete Apps lassen die Leistung nicht merklich einbrechen. Auch grafisch intensive Apps laufen ruckelfrei - anders ist das beim HTC One (M9) oder beim iPhone 6 allerdings auch nicht. Grafik-Benchmarks konnten wir auf unserem Testgerät noch nicht durchführen, werden diese aber nachreichen.

Der Arbeitsspeicher des Galaxy S6 ist jetzt 3 GByte groß, beim Galaxy S5 waren es noch 2 GByte. Das Smartphone unterstützt neben Quad-Band-GSM und UMTS auch Cat6-LTE. WLAN beherrscht das Gerät nach 802.11a/b/g/n und ac, Bluetooth läuft in der Version 4.1 LE. Ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut. Damit ist im neuen Galaxy S6 im Grunde alles an aktueller Technik drin, was man sich als Nutzer wünschen kann.

Gute 16-Megapixel-Kamera

Auf der Rückseite hat das Galaxy S6 wie das Galaxy S5 eine 16-Megapixel-Kamera mit einem einfachen LED-Fotolicht, ein optischer Bildstabilisator ist eingebaut. Die Qualität der Bilder ist sehr gut: Tageslichtaufnahmen haben eine gute Schärfe, angenehme Farben und einen etwas kräftigen, aber nicht unangenehm starken Kontrast. Feine Details verwaschen erst bei stärkerer Vergrößerung.

Auch Aufnahmen in dunkleren Umgebungen gelingen mit dem Galaxy S6 gut: Erst in sehr schummrigen Situationen entdecken wir stärkeres Rauschen, ansonsten sehen die Bilder sehr klar aus. Verglichen mit dem ebenfalls auf dem MWC 2015 vorgestellten HTC One (M9) und seiner 20-Megapixel-Kamera gefällt uns die Bildqualität beim Galaxy S6 insgesamt noch besser - die Fotos wirken alles in allem einfach noch ein Stück klarer.

Benutzerfreundliche Kamera-App

Die Kamera-App ist übersichtlich, Samsung hat die bunten Icons für die verschiedenen Modi endgültig abgeschafft. Diese werden jetzt durch klare Piktogramme und dazu passende Beschriftungen ersetzt. Das führt zu einer deutlichen Verbesserung bei der Benutzerführung. Neben einem Automatik-Modus, der beispielsweise automatisch die HDR-Funktion anschaltet, gibt es einen "Profi"-Modus, bei dem der Nutzer alle Einstellungen manuell beeinflussen kann.

Zudem stehen ein Panorama-Modus, eine Zeitlupen- und eine Zeitraffer-Funktion sowie die virtuelle Tour und ein selektiver Fokus zur Verfügung. Hier kann der Nutzer nach der Aufnahme den Fokuspunkt neu setzen, allerdings nicht frei: Es gibt lediglich die Wahl zwischen nahem und fernem Fokus sowie einer alles übergreifenden Schärfe. Videos kann das Galaxy S6 auch in 4K aufnehmen. Der Zeitlupenmodus kommt nicht an das iPhone 6 heran: Statt wie dort bis zu 240 fps schafft das Galaxy S6 lediglich 120 Bilder pro Sekunde.

Samsung hat die Benutzeroberfläche entschlackt

Es wurde aber nicht nur die Kamera-App vereinfacht, sondern das komplette Betriebssystem: Samsung hat die auf Android 5.0.2 alias Lollipop installierte Oberfläche deutlich gestrafft und optisch übersichtlicher gemacht. So wurde etwa die Zahl der Piktogramme reduziert: In vorinstallierten Apps wie der E-Mail-App oder dem Dateimanager finden sich jetzt direkt Schriftzüge wie "Suche" oder "Mehr", anstelle von kleinen Bildern. Dadurch steigt die Effizienz, wir finden schneller das, was wir suchen. Ein Nebeneffekt dieser Maßnahme ist ein unserer Meinung nach angenehm nüchterner Look.

Die Samsung-Oberfläche bietet wieder gewohnte Zusatzfunktionen wie die konfigurierbaren Schnelleinstellungen und einen Multi-Window-Modus. Bei diesem lassen sich wieder bestimmte Apps durch einen Wisch vom oberen rechten oder linken Rand in das Display hinein auf kleine Fenster minimieren, die auf dem Startbildschirm hin- und hergeschoben werden können. Leider funktioniert das nicht mit allen Apps. Samsung hatte diese Funktion mit dem Galaxy Note 4 eingeführt. Erfreulich ist, dass sich einige der vorinstallierten Apps jetzt deinstallieren lassen.

Oberfläche lässt sich mit Themes verändern

Auf dem Galaxy S6 können wir das Aussehen der Benutzeroberfläche mit Themes einfach und umfassend verändern - andere Android-Oberflächen wie Emotion UI von Huawei oder alternative Android-Distributionen wie Cyanogenmod bieten diese Möglichkeit bereits länger. Auch HTC hat bei seinem neuen One (M9) eine Themes-Engine eingebaut. Die Themes können über einen eigenen Store heruntergeladen werden - offenbar hat Samsung den Themes-Store nicht in seinen bereits bestehenden Samsung-Store eingegliedert, sondern einen weiteren eröffnet. Die Auswahl ist bisher noch nicht besonders groß.

Den Fingerabdrucksensor hat Samsung verglichen mit dem Galaxy S5 und dem Galaxy Note 4 deutlich verbessert. Der Nutzer muss jetzt nicht mehr seinen Finger über den Homebutton streichen, sondern nur noch auflegen - was zuverlässig funktioniert. Eine weitere interessante, neue Funktion des Galaxy S6 konnten wir hingegen noch nicht ausprobieren: Samsungs eigener Zahlungsdienst Samsung Pay wird zunächst nur in Südkorea und in den USA unterstützt. Samsung hat dafür mit Looppay zusammengearbeitet, später wurde der Anbieter aufgekauft. Anders als Apple Pay benötigt Samsung Pay keine NFC-Verbindung, sondern funktioniert mit handelsüblichen Kartenlesern. Wann der Dienst nach Deutschland kommt, ist ungewiss.

Die Akkulaufzeit ist sehr lang

Der nicht mehr ohne weiteres wechselbare Akku des Galaxy S6 hat eine Nennladung von 2.550 mAh. Einen 1080p-Film können wir 10 Stunden lang anschauen - ein sehr guter Wert, der doppelt so hoch ist wie beim neuen HTC One (M9). Im normalen Alltagsbetrieb kommen wir mit dem Galaxy S6 auf eine Nutzungszeit von anderthalb Tagen. Nutzen wir das Smartphone sehr intensiv, kommen wir immerhin noch gut über den Tag. Praktisch ist die Schnellladefunktion: Das mitgelieferte Netzteil lädt das Galaxy S6 bei zehn Prozent Restladung innerhalb von nur knapp über einer Stunde voll auf.

Das Galaxy S6 hat wieder einen Stromsparmodus und einen separaten Ultra-Sparmodus an Bord. Mit dem Ultra-Sparmodus können Nutzer das Smartphone mit sehr niedriger Ladung noch mehrere Stunden nutzen, da bis auf die Grundfunktionen alles abgeschaltet wird. Im Unterschied zu anderen Smartphones können Nutzer beim Galaxy S6 allerdings auch noch den Browser und sogar Whatsapp verwenden, was den Nutzen des Ultra-Sparmodus erheblich vergrößert.



Verfügbarkeit und Fazit

Das Galaxy S6 soll ab dem 10. April 2015 in Deutschland erhältlich sein. Der offizielle Preis für die 32-GByte-Version beträgt 700 Euro, die Variante mit 64 GByte soll 800 Euro kosten. Das Modell mit 128 GByte eingebautem Speicher liegt bei 900 Euro. Damit ist das Galaxy S6 immer 150 Euro günstiger als das jeweilige Modell des Galaxy S6 Edge.

Fazit

Mit dem neuen Galaxy S6 hat Samsung endlich ein Smartphone im Spitzensegment herausgebracht, das dank seines Gehäuses auch so wirkt. Die vorigen Galaxy-S-Modelle waren zwar trotz Kunststoffgehäuses hochwertig verarbeitet - ein Smartphone aus Metall und Glas wirkt aber schlicht hochwertiger als eines aus Kunststoff.

Der selbst entwickelte Exynos-Chip erreicht im Geräte-Benchmark ein überdurchschnittliches Ergebnis, das nahe an das iPhone 6 herankommt. Auch das Display ist Samsung wie beim Galaxy Note 4 wieder gut gelungen. Die 16-Megapixel-Kamera erzielt nicht nur bei Tageslicht gute Ergebnisse, auch bei dunklerer Beleuchtung sehen die Fotos noch sehr gut aus.

Durch die Designänderung ergeben sich allerdings auch Nachteile: Zum einen kann es bei Smartphones mit Metallrahmen und Glasrückseite bei einem Sturz eher dazu kommen, dass das Glas bricht - ein Kunststoffrahmen und -gehäuse federt hier deutlich besser ab. Zum anderen dürften langjährige Samsung-Nutzer die Möglichkeit vermissen, den Akku austauschen zu können. Immerhin bringt der Akku des Galaxy S6 eine sehr lange Akkulaufzeit.

Für uns wiegt das Fehlen eines Steckplatzes für Micro-SD-Karten schwerer: Aus Nutzersicht ist es unverständlich, wieso Samsung auf ihn verzichtet hat. Gerade vor dem Hintergrund des Preises könnten viele Nutzer eher zur 32-GByte-Version greifen - hier dürfte der Speicherplatz allerdings schnell belegt sein. Der Preis ist eine weitere Neuerung beim Galaxy S6: Noch nie waren neue Samsung-Topgeräte so teuer. Erfahrungsgemäß dürften die Preise aber anders als bei den iPhone-Modellen bereits kurz nach dem Marktstart sinken.

Was Materialien und Prozessorleistung angeht, ist das Galaxy S6 Samsungs erstes Topsmartphone, das wirklich nah an das iPhone herankommt. Ob dies dazu führt, dass reihenweise iPhone-Besitzer zu Samsung wechseln, werden die Verkaufszahlen zeigen. Fakt ist, dass das Galaxy S6 eines der leistungsfähigsten Smartphones auf dem Markt ist, aber gleichzeitig auch eines der teuersten.  (tk)


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