Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/webclient-whatsapp-laeuft-unter-firefox-und-opera-1502-112611.html    Veröffentlicht: 26.02.2015 11:10    Kurz-URL: https://glm.io/112611

Webclient

Whatsapp läuft unter Firefox und Opera

Zum Start war der Webclient von Whatsapp nur unter Chrome verfügbar. Jetzt läuft die Browserversion auch unter Firefox und Opera. iOS-Nutzer bleiben weiterhin außen vor.

Der vor knapp einem Monat gestartete Webclient von Whatsapp hat ein Update bekommen. Ab sofort kann die Browservariante des Messanging-Dienstes auch in Firefox und Opera aufgerufen werden. Das haben die Whatsapp-Entwickler in einem Tweet mitgeteilt. Über das Webinterface können Nachrichten versendet und empfangen werden. Bisher gab es das Webinterface nur für Google Chrome. An der größten Einschränkung des Dienstes hat sich nichts geändert: Der Webclient muss weiterhin mit dem Smartphone und der dort installierten Whatsapp-App gekoppelt werden. Dazu muss ein QR-Code am Computerbildschirm mit dem Handy gescannt werden.

Kommunikation läuft über das Smartphone

Der Grund für dieses umständliche Zusammenspiel aus App und Browser ist, dass aus Verschlüsselungsgründen die Kommunikation weiterhin über das Smartphone läuft. Nachrichten können im Browser nur empfangen und verschickt werden, wenn das Mobiltelefon eingeschaltet, damit gekoppelt und online ist.

Der Webclient von Whatsapp kann mit der Android-App, der App für Windows Phone und Blackberry genutzt werden. Laut Facebook machen es "Limitierungen bei der Apple-Plattform" derzeit unmöglich, eine App für iOS zur Verfügung zu stellen.

Fehler im Webclient

Kurz nach dem Start des Webclients von Whatsapp hatte ein Datenexperte zwei Fehler in der Anwendung gefunden. Durch den ersten Fehler ist es möglich, dass sich Profilfotos von Nutzern ansehen lassen, auch wenn sie nicht in deren Kontaktliste sind.

Der zweite Fehler ist etwas kritischer. Wenn ein im Whatsapp-Chat gepostetes Foto auf dem Ursprungsgerät gelöscht wird, erscheint es in der App nur noch verpixelt. Zumindest gilt das für die mobile Version. Im Webclient hingegen wird es noch angezeigt. Das deutet darauf hin, dass die Synchronisierung mit der neuen Webapplikation noch nicht fehlerlos funktioniert.  (bst)


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