Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/smartwatch-neue-pebble-soll-mit-farbdisplay-kommen-1502-112487.html    Veröffentlicht: 20.02.2015 07:50    Kurz-URL: https://glm.io/112487

Smartwatch

Neue Pebble soll mit Farbdisplay kommen

Auf der Website der Smartwatch Pebble läuft ein Countdown: Am Dienstag, den 24. Februar 2015, soll es eine neue Smartwatch geben - Gerüchten zufolge mit einem farbigen, stromsparenden Display und einem leicht geänderten Gehäuse, aber zu einem ähnlichen Preis wie die Metallversion der Uhr.

Pebble hat seine Homepage überarbeitet und lässt einen Zähler laufen. Bald soll demnach etwas Neues angekündigt werden. Ob es sich dabei um eine Smartwatch handelt, ist offiziell noch nicht bekannt. Den Gerüchten zufolge, die zum Beispiel die Website 9to5Mac aufgegriffen hat, soll es eine neue Version der beliebten Uhr sein, die das Genre nach einer spektakulären Kickstarter-Kampagne wiederbelebte.

Das neue Modell soll demnach nicht nur mit einer überarbeiteten Software, sondern auch mit einem etwas größeren Display ausgerüstet sein. Das ist diesmal in Farbe, setzt jedoch weiterhin auf die E-Paper-Technik. Das Display ist wieder dauerhaft eingeschaltet und kann auf Knopfdruck beleuchtet werden. Das Gehäuse soll etwas flacher ausfallen - ein Punkt, der bei vielen Smartwatches derzeit kritisiert wird. Sie sind etwas klobig. Die Akkulaufzeit soll wie bei den bisherigen Modellen angenehm lang sein.

Die Pebble mit ihrem E-Paper-Display gehört zu den erfolgreichsten Kickstarter-Projekten aller Zeiten. Das anvisierte Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar wurde mit über zehn Millionen US-Dollar weit übertroffen. Die Smartwatch ist sowohl mit Android als auch mit iOS kompatibel.

Die neue Hardware soll ein Mikrofon enthalten - insofern könnte eine Sprachsteuerung neben den Buttons auf der Seite die Bedienung übernehmen. Einen Pulsmesser werde es nicht geben, berichtet 9to5Mac. Sensoren wie einen Schrittzähler hingegen schon. Sie werden im wechselbaren Armband untergebracht, was eine interessante Update-Möglichkeit darstellen würde. Das Gehäuse soll weiterhin aus Kunststoff sein, mit Aluminiumrändern zur Verstärkung. Die Auflade-Pins sind den Angaben zufolge auf die Gehäuseunterseite gewandert. Die Preise sollen ähnlich wie die der Pebble Steel sein, die rund 230 Euro kostet.

Pebble-Chef Eric Migicovsky hatte in einem Gespräch mit Cnet zudem Andeutungen gemacht, dass die nächste Pebble komplett anders als bisherige Smartwatches bedient werde. Sie werde sich in diesem Punkt auch grundlegend vom ersten Modell unterscheiden, das über die seitlichen Knöpfe gesteuert wird. Stattdessen deutete er für die neue Pebble Bedienknöpfe an. Denkbar ist auch eine verstärkte Nutzung von Spracheingaben.  (ad)


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