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Acer Revo One angeschaut

Mini-PC mit Broadwell und drei HDD-Slots für 270 Euro

Ein neues Mitglied der Revo-Familie von Acer lässt sich leicht aufrüsten. Wer will, kann bis zu zwei zusätzliche Festplatten mit ein paar Handgriffen im Minirechner installieren. Bei der Einstiegskonfiguration sollten Anwender jedoch aufpassen.

In dem neuen Minirechner Revo One verbaut Acer Intels aktuelle Broadwell-Generation in Form eines Celeron, Core i3-5xxx oder Core i5-5xxx. Das Besondere sind die Festplatten. Nicht auswechselbar ist die zentrale Festplatte, die 2 TByte Kapazität hat und im 2,5-Zoll-Format vorliegt. Der Revo One hat allerdings noch zwei weitere Schächte in dem Gehäuse. Der Austausch ist denkbar einfach. Mit einem Stift drückt der Anwender eine kleine Federung ein und kann so das Gehäuse öffnen. Die Festplattenrahmen sind ebenfalls mit einem Klickmechanismus gesichert. Nur das Hereinschrauben der Festplatten in den Rahmen sollte man durchführen, auch wenn sich für eilige Anwender sicher auch die lose Installation anbietet. Bis zu 2 TByte große Festplatten passen in die Rahmen, was auf eine maximale Bauhöhe von 12,5 mm hindeutet. Bei der Begutachtung war zumindest noch etwas Platz oberhalb einer 9-mm-Festplatte vorhanden.

Für das Netzteil reichte der Platz im Gehäuse nicht. Es muss extern betrieben werden. Leider konnten wir uns dieses noch nicht anschauen. Laut Acer bleibt das Gehäuse zudem kühl genug, um einen leisen Betrieb zu gewährleisten. Als Zubehör, das je nach Modell variiert, liegen Tastatur, Maus oder eine Fernbedienung bei. Zudem lässt sich das Gerät auch per Android-App steuern. Insbesondere beim Betrieb am Fernseher bietet sich das an.

HDMI- und Displayport für 4K-Bildschirme

Dafür bietet das Gerät zwei Anschlüsse: HDMI oder Mini-Displayport mit maximal 3.840 x 2.160. Weitere Anschlüsse beinhalten USB-3.0- und 2.0-Buchsen sowie Ethernet und 3,5-mm-Klinke. Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac unterstützt der Revo One ebenfalls.

Acers Revo One RL85 soll im Laufe des ersten Quartals 2015 in Deutschland verfügbar sein. Der Einstiegspreis liegt bei 270 Euro. Diese Konfiguration wird jedoch nicht jedem gefallen, denn hier verbaut Acer nur 2 GByte RAM, der sich offiziell nicht austauschen lässt. Unklar ist derzeit, ob der Speicher verlötet ist. Wer mit dem Windows-8.1-System mehr machen möchte, sollte zu einem Modell mit 4 oder 8 GByte Speicher greifen.  (ase)


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