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Broadwell Next Unit of Computing

Intels neue NUCs mit i7-Chip und PCIe-SSD

Kleiner und schneller: Die Next Units of Computing bekommen Zuwachs auf Broadwell-U-Basis. Erstmals gibt es Intels Mini-PCs mit einem 28-Watt-Modell, PCIe-SSD-Unterstützung, Ultra-HD bei 60 Hz und einer Smartphone-Schnelllade-Funktion.

Intel hat sechs neue NUC-Barebones vorgestellt, vier Rock Canyon genannte Modelle für Endkunden und zwei Varianten für Unternehmen mit dem Namen Maple Canyon. Die Next Units of Computing gibt es in unterschiedlichen Größen und mit diversen Prozessorvarianten, die meisten Neuerungen sind aber allen Mini-PCs gemein.

So basieren sie nicht mehr auf Haswell-U-Chips, sondern auf den neuen Broadwell-U-Modellen. In den Endkundenversionen verbaut Intel einen Core i3-5010U mit zwei 2,1-GHz-Kernen und HD Graphics 5500 oder einen Core i5-5250 mit bis zu 2,7 GHz und einer HD Graphics 6000 mit doppelt so vielen Ausführungseinheiten.

Erstmals gibt es auch eine NUC mit i7-Prozessor, der auf 28 statt 15 Watt TDP spezifiziert ist. Dieses Modell steckt in einem höheren Gehäuse, das Platz für einen 2,5-Zoll-Massenspeicher mit Sata-6-GBit/s-Schnittstelle bietet, die 15-Watt-Pendants verkauft Intel auch in kleinerer Bauart. Die bis zu 16 GByte DDR3L-Speicher müssen separat erworben werden.

Bei den vier Endkundenversionen ist eine AC-7265-WLAN-Karte im M.2-2230-Format bereits vorinstalliert, bei den beiden Maple Canyon fehlt diese. Dafür gibt es hier Embedded Displayport anstelle von Mini-HDMI 1.4a und Schnittstellen wie GPIO oder I2C. Einen Mini-Displayport für Ultra-HD mit 60 Hz haben alle NUCs, denn HDMI schafft nur 24 Hz.

Ebenfalls neu ist die M.2-Schnittstelle für SSDs, die mit zwei PCIe-2.0-Lanes angebunden ist. In der Praxis reicht das für rund 800 MByte pro Sekunde, was eine Samsung XP941 ausbremst - allerdings liefert Intel die NUCs mit einem UEFI aus, das das Option ROM der XP941 erkennt.

Zur weiteren Ausstattung gehören Gigabit-Ethernet und vier USB-3.0-Ports, einer davon mit Schnellladefunktion für Smartphones und Tablets. Der Deckel der größeren NUCs ist austausch- und 3D-druckbar, zudem kann er mit einem NFC-Modul aufgerüstet werden.

Preise hat Intel noch keine genannt, mehr als 200 Euro dürfte aber schon die kleinste NUC kosten.  (ms)


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