Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/deutscher-computerspielpreis-beste-internationale-neue-spielwelt-wird-belohnt-1412-110967.html    Veröffentlicht: 04.12.2014 15:40    Kurz-URL: https://glm.io/110967

Deutscher Computerspielpreis

"Beste internationale neue Spielwelt" wird belohnt

Künftig kann das Publikum beim Deutschen Computerspielpreis einen Gewinner selbst auswählen. Zudem gibt es eine neue Kategorie für die "Beste internationale neue Spielwelt". Die vom Staat bereitgestellten Gelder für die Gewinner werden deutlich erhöht.

Der Deutsche Computerspielpreis wird reformiert. Wichtigste Neuerung sind ein Publikumspreis, drei internationale Kategorien sowie ein Sonderpreis der Jury. Bei den internationalen Kategorien handelt es sich um Bestes internationales Spiel, Bestes internationales Multiplayerspiel und Beste internationale neue Spielwelt.

Damit gibt es künftig bis zu 14 Kategorien: Neben den genannten noch Bestes deutsches Spiel, Bestes Gamedesign, Beste Inszenierung, Bestes Kinderspiel, Bestes Jugendspiel, Bestes Nachwuchskonzept, Beste Innovation, Bestes Serious Game, Bestes mobiles Spiel. Dazu kommt ein Sonderpreis der Jury, der aber nicht jedes Jahr vergeben werden muss.

Die Auswahl der Preise erfolgt wie bislang über Fachjurys und eine Hauptjury. Das Verfahren wird allerdings leicht geändert - wohl auch, nachdem es bei der letzten Preisverleihung massive Kritik von Juroren und Austritte aus der Jury aufgrund von Verfahrensfragen gegeben hatte. Wie genau der Gewinner des Publikumspreises ausgewählt wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) will die Mittel, die an die Gewinner ausgeschüttet werden und die als Förderung für die Branche zu verstehen sind, von 250.000 Euro im Jahr 2014 auf 450.000 Euro im Jahr 2017 anheben.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltung (BIU) und der Bundesverband der deutschen Games-Branche (Game) werden ebenfalls Mittel zur Verfügung stellen. Ziel der höheren Förderung: "Wir wollen einen noch größeren Teil der Wertschöpfung in Deutschland sehen", so Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin im BMVI.  (ps)


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