Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/canon-powershot-g7-x-im-test-canons-konkurrenz-zu-sonys-1-zoll-kamera-1411-110412.html    Veröffentlicht: 16.11.2014 00:10    Kurz-URL: https://glm.io/110412

Canon PowerShot G7 X im Test

Canons Konkurrenz zu Sonys 1-Zoll-Kamera

Zwei Jahre lang hat Sony mit den RX100-Modellen die besten Kompaktkameras im Angebot gehabt. Rivale Canon setzt nun die Powershot G7 X dagegen. Mit großem Sensor und lichtstarkem Objektiv, aber ohne Sucher muss sich die Canon im Golem.de-Test behaupten.

Große Sensoren in Kompaktkameras - diesem Trend folgt nicht nur Sony mit der RX-Reihe - auch Canon hat mit der Powershot G7 X seit kurzem ein solches Modell mit 1-Zoll-Sensor im Programm.

Durch die großen Sensoren soll viel Licht eingefangen werden, was theoretisch für bessere Bilder sorgt. Allerdings sind 20 Megapixel auf dem Sensor versammelt, und das könnte der Bildqualität wiederum abträglich werden. Es gilt also, die richtige Balance zwischen Objektiv und Sensor zu finden und dabei die Ergonomie nicht zu vernachlässigen.

Canons erster 1-Zöller

Die Canon Powershot G7 X ähnelt der Sony-Kompaktkamera RX100 Mark III stark: Auch sie hat einen 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixeln Auflösung mit ISO 200 bis 25.600. Äußerlich gibt es ebenfalls einige Gemeinsamkeiten. Ob Canon auch die gleiche Bildqualität erreicht, klärt unser Test.

Die Canon Powershot G7 X ist mit einem Zoom ausgerüstet, das 24-100 mm (KB) bei f/1,8 bis f/2,8 abdeckt. Im Gegensatz zu der Sony-Konkurrenz hat sie einen Touchscreen; er lässt sich auch hochklappen. Das Objektiv fährt beim Einschalten ein Stück weit aus der Kamera heraus. Wer gerne Teleaufnahmen macht, dürfte sich bei der Powershot über den zusätzlichen Brennweiten-Spielraum freuen: Das Objektiv hat eine Brennweite von 24 bis 100 mm (KB). Das ist deutlich mehr als bei der RX100 III, die im Telebereich schon bei 70 mm endet. Die Anfangsblendenöffnung im Weitwinkelbereich liegt bei f/1,8 und im Telebereich bei f/2,8.

Canon hat ein Objektiv mit einem 4,2-fachen Zoomfaktor eingebaut, das nicht nur lichtstark, sondern auch mit einem Bildstabilisator ausgerüstet ist. Dieser lässt sich auch deaktivieren.

Ein Ring, der rastet

Der Zoom-Motor der Canon G7 X wird nicht nur mit der kleinen Wippe am Auslöser, sondern auch mit dem Objektivring durchgeführt. Deutlich vernehmbare Einrastgeräusche sind hier eher hinderlich und beim Filmen sogar kontraproduktiv. Dafür verstellt sich die Radposition nicht so schnell wie bei der Sony, die ohne mechanisches und akustisches Feedback auskommt.

Für Canon ist es zwar die erste Kompaktkamera mit einem 1-Zoll-Sensor, doch das Unternehmen bietet seit vielen Jahren sogenannte Enthusiasten-Kameras im kleinen Format an. An ihnen können viele Einstellungen vorgenommen werden - und das nicht nur über endlose Bildschirmmenüs, sondern auch durch zahlreiche Bedienungselemente, was vielen Nutzern mehr liegt. Dennoch: Auch die Powershot kommt natürlich nicht ohne Bildschirmmenüs mit vielen Möglichkeiten aus, sich darin zu verlieren.

Knöpfe und Schalter, so weit das Auge reicht

Die Powershot G7 X ist genauso mit Knöpfen übersät wie die Sony RX100 III. Auffälligster Unterschied ist das Belichtungskorrektur-Rad unter dem Modusrad. Zusammen mit dem Objektivring und dem Touchscreen lässt sich die Kamera so recht einfach steuern. Dennoch fällt es Fotografen mit großen Fingern etwas schwer, sie zu bedienen. Das liegt vor allem am filigranen Wahlrad an der Rückseite, das nicht nur gedreht, sondern auch in eine der vier Hauptrichtungen gedrückt werden kann.

Auf der Vorderseite der Powershot G7 X befinden sich nur das Objektiv und die orangefarbene, grelle LED, die dem Autofokus bei Bedarf dabei hilft, die korrekte Schärfe einzustellen. Diese Funktion lässt sich deaktivieren, damit sie in heiklen Aufnahmesituationen nicht stört. Auf der linken Kameraseite sind lediglich der Entriegelungsknopf für den winzigen Ausklappblitz und die Abdeckung für das WLAN-NFC-Modul zu sehen. Auf der rechten Gehäuseseite befinden sich hinter einer Klappe der Mini-HDMI-Ausgang und der analoge Ausgang für Ton und Bild. Darunter ist der Sharing-Knopf, mit dem die Übertragung von Fotos und Videos zu einem vorher angekoppelten Smartphone oder Tablet per WLAN angestoßen werden kann.

Die Unterseite wird durch das nicht mittig angeordnete Stativgewinde und das kombinierte Akku-/Speicherkartenfach beherrscht. Sitzt die Kamera auf einem Stativ, lässt sich die Klappe nicht mehr öffnen.

Kein optischer Sucher

Einen optischen oder elektronischen Sucher wie bei der RX 100 III von Sony gibt es nicht. Dafür kommt das Display auf 1,04 Millionen Bildpunkte. Es ist 3 Zoll groß und oben mit einem Scharnier versehen, wodurch es sich um 180 Grad nach oben klappen lässt. So können Selbstporträts gut kontrolliert aufgenommen werden. Der Bildschirminhalt wird passend dazu gedreht. Helles Licht verhindert leider recht häufig, dass sich das Display ablesen lässt - ein großes Manko, das viele Kompaktkameras haben.

Rechts neben dem 3-Zoll-Display befindet sich eine Daumenablage, mit der sich die Kamera recht gut balancieren lässt. Darunter sind zwei relativ große Knöpfe angebracht. Damit kann die Videoaufnahme begonnen und beendet sowie die Objektivring-Belegung verändert werden. Auf den Objektivring lässt sich zum Beispiel die manuelle Schärfeeinstellung legen, die Blende- oder Zeitverstellung oder ein Szenenprogramm. Das Wahlrad mit Mittelknopf ruft die Serienbildfunktion, die Makroaufnahme oder die Blitzfunktion auf. Auch unterschiedliche Bildinformationen lassen sich damit ein- und ausblenden. Dazu gehört praktischerweise auch eine elektronische Wasserwaage, die es deutlich erleichtert, die Kamera gerade zu halten. Unter dem auch mit anderen Funktionen belegbaren Wahlrad befinden sich der Wiedergabe- und der Menüknopf.

Die Bildschirmmenüs sind übersichtlich

Die vollflächigen Bildschirmmenüs, die damit erreicht werden, sind recht übersichtlich in drei Reiter geteilt. Zwei umfassen die Aufnahme- und die Kameraeinstellungen, während der dritte "häufig verwendete Funktionen" enthält, die sich der Anwender selbst zusammenstellen kann. Leider können nur fünf Funktionen auf diesen Reiter geholt werden.

Zudem werden mit dem Knopf "Func.Set" inmitten des Wahlrads weitere On-Screen-Funktionen aufgerufen. Sie verdecken das Sucherbild nicht und zeigen sich nur mit Symbolen am linken und unteren Rand. Wie die Einstellungsmenüs können auch die Funktionsmenüs über den Touchscreen oder alternativ mit dem Rädchen bedient werden. Was schneller oder eingängiger ist, ist letztlich eine Frage der persönlichen Präferenz.

Bonus: Durch die Knöpfe kann in der kalten Jahreszeit die Kamera problemlos mit Handschuhen bedient werden. Die Funktionsmenüs umfassen ISO-Werte, Weißabgleich, Aufnahmereihen, Selbstauslöser, Belichtungsmessung und das Seitenverhältnis, die Fotoauflösung und die Rohdateneinstellungen, denn neben JPEGs können auch Raws aufgenommen werden, auf Wunsch sogar parallel. Mit dem Moduswahl-Rad auf der Oberseite wird die Kamera in die Voll- oder Halbautomatik mit Blenden- beziehungsweise Zeitvorwahl oder in den rein manuellen Modus versetzt. Darüber hinaus gibt es eine Szenenerkennung, mehrere Effekt-Modi, einen HDR- und eine Schwarz-Weiß-Funktion.

Kamera mit elektronischem Ästhetikgefühl

Mit der Funktion "Kreative Aufnahme" lässt sich die Kamera in einen Modus versetzen, in dem sie mehrere Bilder in schneller Folge mit unterschiedlichen Effekten und Bildausschnitten aufnimmt. Die Kameraelektronik versucht dabei, besonders gelungene Varianten selbstständig auszuwählen und speichert diese. Das funktioniert gut und überraschte bei der Wahl von Bildausschnitten und hübschen Bildbearbeitungen. Vor allem die Monochrom-Funktion und die Variante mit den "markanten Farben" sind sehenswert.

Der Autofokus kann durch den Touchscreen zum gewünschten Bereich gelenkt werden, kann aber die Szene auch selbstständig erkennen und beurteilen. Auch eine Zielverfolgung ist möglich. Dazu wird ein Bildbereich angetippt, woraufhin dieser scharf gehalten wird, auch wenn er sich bewegt. Das klappte in unseren Versuchen sehr gut, selbst wenn das Motiv kurze Zeit aus dem Bild verschwand.

Automatikmodus gegen Fotografenwünsche

Bei so vielen Optionen ist allerdings ein gehöriges Maß an Übung und Gedächtnisleistung erforderlich, um schnell zielgenau die richtige Einstellung zu treffen. Das ist auch unser Hauptkritikpunkt an der Kamera: Sie soll es jedem recht machen. Das läuft dem Anspruch nach einer einfachen Bedienung entgegen und verhindert eine Reduktion auf das Wesentliche. Oft wechselt man gerade zu Beginn genervt in den Automatikmodus, weil dort die Kamera so ziemlich alles richtig macht, was man selbst vielleicht gerne manuell einstellen wollte. Fortgeschrittene werden sich wohl eher wie bei Spiegelreflexkameras die Zeitautomatik einstellen und die Blende mit dem Objektivring regulieren.

Die Effektfunktionen sind nett anzusehen und helfen, auf die Schnelle ansprechende Fotos zu erstellen, selbst ohne anschließende Bildbearbeitung. Das ist die Idee hinter der WLAN-Funktion, mit der sich die Aufnahmen auf ein Smartphone oder Tablet verschieben lassen, um sie von dort weiterzuverschicken, zu bearbeiten oder einfach zu archivieren. Die Verbindungsdaten werden bei Android-Geräten per NFC ausgehandelt, während bei iOS Handarbeit angesagt ist, um die Canon-App mit der Kamera zu verbinden. Über diese App kann die G7 X auch ferngesteuert werden, was allerdings nur in wenigen Aufnahmesituationen sinnvoll erscheint.

Die Bedienung

Die Kamera ist deutlich schwerer, als sie auf den ersten Blick wirkt. Dennoch: Sie hat das richtige Format, um sie in einer Jackentasche zu verstauen. So lässt sie sich praktisch überallhin mitnehmen. Die Autofokusgeschwindigkeit bewegt sich bei gutem Licht und auf Distanz auf akzeptablem Niveau. Bei Kunstlicht und bei schlechten Lichtverhältnissen und im Makrobereich lassen die Fähigkeiten der Kamera jedoch deutlich nach, wenn es darum geht, schnell und präzise scharfzustellen - vor allem, wenn es sich um relativ kontrastarme Motive handelt. Hier findet die Kamera reproduzierbar selten überhaupt den Fokus.

Die Einschaltgeschwindigkeit ist mit etwa 1,5 Sekunden im normalen Bereich, zumal in dieser Zeit auch noch das Objektiv ausgefahren werden muss. Eine spürbare Auslöseverzögerung gibt es nicht, doch dauert es lange, bis die Kamera den Schreibvorgang abgeschlossen hat. Trotz schneller SD-Karte erfordert er bei JPEGs in höchster Auflösung etwa eine Sekunde. Bei der zugegebenermaßen anspruchsvollen Aufgabe, neben dem JPEG auch noch ein Rohdatenbild zu speichern, werden daraus etwa zwei Sekunden. Besonders ärgerlich ist das bei Reihenaufnahmen mit variierenden Verschlusszeiten. Bei feststehendem Fokus und abgeschalteter Belichtungsmessung kann die Kamera etwa sechs Bilder pro Sekunde in JPEG und 1,2 Bilder im RAW-Modus machen, bis der Puffer voll ist. Bei JPEGs reicht seine Kapazität für 22 Bilder. Wer während der Serienaufnahme den Autofokus arbeiten lässt, kommt nur noch auf 4,4 Bilder pro Sekunde im JPEG-Modus.

Besser einen Zusatz-Akku kaufen

Was ebenfalls negativ auffällt, ist die sehr kurze Akkulaufzeit. Das mag auch am Touchscreen liegen - doch wenn maximal 210 Bilder aus einer Akkufüllung herauszuholen sind, sollte Canon eigentlich kostenlos einen zweiten Akku beilegen. So wird sein Kauf zur Notwendigkeit. Zum Vergleich: Die genauso kompakte Sony RX100 macht mehr als 100 Bilder mehr. Allerdings besitzt die Canon einen Stromsparmodus, bei dem nach wenigen Sekunden das Display ausgeschaltet wird, wenn kein Knopf gedrückt wird. Das soll helfen, bis zu 310 Bilder mit einer Ladung machen zu können, was auf dem Niveau der Sony läge. Doch dieser Modus ist je nach Aufnahmesituation wegen des abgeschalteten Bildschirms zu nervig, um ihn dauerhaft einzuschalten.

Die Bildqualität ist hoch - aber nicht in allen Punkten

Die Entscheidung von Canon, ein licht- und dennoch brennweitenstarkes Objektiv zu verbauen, hat sich als richtig erwiesen: Die Optik bildet auch am Rand scharf ab. Dabei erreicht ein leichtes Abblenden ein deutlich besseres Ergebnis als bei weit offener Blende. Auch die Farbwiedergabe ist auf sehr gutem Niveau, wobei der automatische Weißabgleich oftmals korrekt ist. Im Zweifelsfall nimmt man lieber einmal zu viel ein Rohdatenbild auf und korrigiert es danach in der Kamera oder am heimischen Rechner.

Das Objektiv ist hochwertig

Die Vignettierung und die chromatische Aberration sind vergleichsweise gering, wobei Canon mit großer Sicherheit schon in der Kamera große Korrekturen vornimmt. Ein großer Pluspunkt ist die Bildstabilisierung, die längere Belichtungszeiten bei geringer Verwacklung und kleinen Blendenöffnungen ermöglicht. Das spielt nicht nur beim Fotografieren ohne Blitz eine große Rolle, sondern vor allem auch beim Filmen.

Canon verwendet den gleichen Sensor wie Sony in der RX100 III, dessen Bildqualität sehr hoch ist. Dennoch spielt es neben dem Objektiv eine nicht unerhebliche Rolle, wie die Signale ausgewertet werden, und hier sind Canons Ergebnisse hinsichtlich der Schärfe besser als Sonys. Gerade das Rauschverhalten ist bei Canons Modell aber etwas schlechter, die Schattenbereiche sind etwas geringer detailliert. Gut beleuchtete Segmente haben jedoch eine hohe Detailgenauigkeit.

Es rauscht mehr als bei Sony

Bei der Rauschreduktion greift Canons Modell nicht so stark ein wie Sonys Kameraelektronik. Das führt dazu, dass der berüchtigte Wachsgesicht-Effekt nicht auftritt, wenn Personen bei sehr schlechtem Licht mit hohen ISO-Werten fotografiert werden - doch manche Fotografen sind von der Körnigkeit der Canon-Bilder überrascht. Über ISO 3.200 sollte die Kamera nicht getrieben werden, wenn die Fotos ausgedruckt werden sollen. Ab diesem Bereich entstehen durchaus fehlerhafte Farbeinstellungen und zu große Rauschartefakte. Werden die Bilder aber fürs Internet macht und entsprechend kleiner dargestellt, kann auch mit ISO 6.400 noch akzeptabel arbeiten. Dennoch: Die Bildqualität der Canon G7 X ist gut, aber eben der Sony-Konkurrenz nicht ganz ebenbürtig.

Im Videobereich zeigt GX 7 leichte Schwächen

Filmaufnahmen in Full-HD können mit 60 Bildern pro Sekunde anfertigt werden. Die GX7 erreicht allerdings mit 34 MBit/s eine geringere Datenrate und zeichnet im MOV/MP4-Format auf, während Sonys Konkurrenzmodell auf 50 MBit/s kommt und in XAVC-S, AVCHD und MP4 filmen kann. Im Videobereich ist die Canon G7 X zwar nicht schlecht, doch wirkt sich die geringere Datenrate spürbar aus, wenn man die Videos mit Aufnahmen in Sonys XAVC-S-Format vergleicht. Bei gutem Licht fällt das nicht auf, aber bei schlechteren Lichtverhältnissen kommt das Sensorrauschen dazu, und Farbverläufe wirken wenig detailliert. Zudem sind recht häufig Moiré-Effekte zu beobachten. Einen 24/25p-Modus gibt es nicht.



Verfügbarkeit und Fazit

Die Canon Powershot G7 X kostet im Versandhandel bei den günstigsten Händlern derzeit ungefähr 630 Euro, wobei sich kaum Preistendenzen nach unten zeigen. Das ist natürlich ein Kampfpreis gegen Sonys Konkurrenzmodell, das immer noch bei etwa 730 Euro liegt.

Fazit

630 Euro - das ist viel Geld für eine Kompaktkamera, zumal es mittlerweile diverse Spiegelreflexkameras mit Objektiv zum gleichen Preis gibt. Sie haben jedoch einen Nachteil: Sie passen nicht in die Jackentasche, die G7 X (103 x 60 x 40 mm) hingegen schon. Die Canon wiegt mit Akku gerade einmal 304 Gramm. So kann man sie leicht immer mitnehmen und dennoch eine Bildqualität erreichen, die der etwas älterer, günstiger DSLRs mit Kit-Objektiv entspricht.

Als Backup für eine Spiegelreflexkamera ist Canons G7 X fast uneingeschränkt zu empfehlen, auch wenn es leider kein Schraubgewinde am Objektiv für Filter oder Konverter gibt. Das Problem der geringen Akkulaufzeit kann mit der Stromsparfunktion und einem zweiten Stromspeicher umgangen werden. Das gilt leider nicht für die Geschwindigkeit des Autofokus und der Kamera selbst. Hier hätte Canon noch mehr leisten können.

Canons G7 X ist eine ernstzunehmende Konkurrenz für Sonys RX100 III. Ihre längere Brennweite ist ein besonderer Trumpf, und auch der Touchscreen wertet sie auf. Bei der Bildqualität liegt sie ungefähr gleichauf, auch wenn das stärkere Rauschen Geschmacksfrage ist. Der Videomodus der Canon ist allerdings weniger gut als bei Sony.

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