Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/pay-after-delivery-paypal-startet-neues-zahlungsmodell-1411-110280.html    Veröffentlicht: 04.11.2014 07:34    Kurz-URL: https://glm.io/110280

Pay After Delivery

Paypal startet neues Zahlungsmodell

Kunden von Paypal können künftig mit dem Bezahlen bis zu 14 Tage nach dem Erhalt ihrer Waren warten. Zum Start von Pay After Delivery sollen unter anderen Kunden der US-Burgerkette Burger King profitieren.

Paypal hat seine neue Zahlungsoption Pay After Delivery gestartet. Damit können Nutzer ihre Waren bis zu 14 Tage nach Lieferung zahlen. Der Zahlungsdienstleister stellte den neuen Service auf dem Branchentreffen Money2020 in Las Vegas vor.

Mit der neuen Option will Paypal nach eigener Aussage das Vertrauen der Kunden ins Onlineshopping stärken. Die Anbieter der Waren müssen bei Pay After Delivery nicht auf ihr Geld warten. Paypal bezahlt auch dann sofort nach Bestellung, wenn sich die Kunden entschließen, zu einem späteren Zeitpunkt zu zahlen.

Paypal hatte den Dienst zunächst im vergangenen Jahr in Großbritannien getestet. Seit Anfang des Jahres lief ein Versuch in den USA. "Millionen von Kunden" hätten den Service inzwischen getestet, die Zeit sei reif für den offiziellen Start, hieß es von Paypal. Mittelfristig soll der neue Dienst weltweit angeboten werden. Paypal ist derzeit in 203 Märkten vertreten und bedient rund 157 Millionen Kunden.

Den Burger schon vorab bestellen

Zu den Partnern gehören zunächst die US-Burgerkette Burger King, der Webhosting-Anbieter Godaddy sowie die Visa-Töchter Authorize.net und Cybersource. Bei Burger King können US-Kunden so in Zukunft auch vorab bestellen und die Bestellung im Anschluss abholen. Zunächst soll die Option auf ausgewählte Filialen beschränkt sein. 2015 sollen alle Läden entsprechend umgerüstet sein. Einen ähnlichen Service bietet Paypal bereits Kunden von McDonald's in Frankreich an.

Paypal startet den Dienst nur wenige Wochen, nachdem Apple mit Apple Pay ebenfalls in das Geschäft mit Zahlungsdienstleistern eingestiegen ist. Auch Amazon hat mit Local Register eine eigene Hardware für Magnetstreifen von Kreditkarten vorgestellt und ist in den Markt mobiler Zahlungssysteme eingestiegen.

Erst Ende September hatte Ebay angekündigt, Paypal als eigenes Unternehmen ausgliedern und an die Börse bringen zu wollen. Die Sparte ist seit Jahren die mit Abstand lukrativste im Ebay-Konzern.  (be)


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