Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/wearables-microsofts-smartwatch-soll-bald-kommen-1410-109961.html    Veröffentlicht: 20.10.2014 17:10    Kurz-URL: https://glm.io/109961

Wearables

Microsofts Smartwatch soll bald kommen

Die Smartwatch von Microsoft soll zwar später kommen als einige Konkurrenzprodukte, dafür aber in einigen Punkten besser sein. In wenigen Wochen soll sie auf den Markt kommen.

Microsoft steht kurz vor der Präsentation einer eigenen Smartwatch, wie das Wirtschaftsmagazin Forbes berichtet. Diese unterscheide sich in wesentlichen Punkten von den Produkten der Konkurrenz. Demnach soll die Armbanduhr eine Akkulaufzeit von mindestens zwei Tagen erreichen und mehrere Smartphone-Plattformen unterstützen.

Somit wäre Microsoft den Lösungen von Motorola und Samsung in wichtigen Bereichen überlegen. Die Moto 360 und die Galaxy Gear müssen bei regulärer Nutzung ein- bis zweimal pro Tag geladen werden. Die Apple Watch hat eine ähnliche Akkulaufzeit, wie Apple-Chef Tim Cook kurz nach der Keynote-Ansprache vom September 2014 verriet.

Verkaufsstart noch dieses Jahr geplant

Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft plant Microsoft eine baldige Veröffentlichung. Sie soll in wenigen Wochen stattfinden, der Marktstart kurz darauf folgen. Bereits im Mai 2014 gab es ein ähnliches Gerücht bezüglich Microsofts intelligenter Armbanduhr. Allerdings wurde zu dieser Zeit noch von einer Markteinführung im Sommer dieses Jahres ausgegangen.

Hinsichtlich der Namensgebung und des Preises wurden keine Angaben gemacht. Dafür ist die Rede von einem besonderen Sensor, basierend auf der bewährten Kinect-Technik der Xbox. Es ist jedoch davon auszugehen, dass in der Smartwatch noch einige andere Sensoren verbaut werden. Erst vor kurzem hieß es, dass ein Blutzucker- sowie UV-Strahlensensor in der Uhr integriert sein würden.

Smartwatch ist plattformunabhängig

Darüber hinaus hatte der Führungswechsel bei Microsoft im Februar 2014 eine neue Strategie zur Folge, die auch bei der Uhr zum Tragen kommen könnte. Der neue CEO des Unternehmens, Satya Nadella, setzt augenscheinlich auf plattformunabhängige Funktionen seiner Produkte.

Das hauseigene mobile Betriebssystem Windows Phone nimmt laut IDC derzeit lediglich 2,5 Prozent des globalen Smartphone-Marktes ein, so dass ein geschlossenes System den vorzeitigen Untergang der Smartwatch bedeuten würde. Daher soll die Uhr mit iOS-, Android- und Windows-Phone-Geräten funktionieren.  (pgo)


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