Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/tablet-apple-laesst-beim-ipad-air-2-die-luft-heraus-1410-109897.html    Veröffentlicht: 16.10.2014 20:23    Kurz-URL: https://glm.io/109897

Tablet

Apple lässt beim iPad Air 2 die Luft heraus

Apple hat mit dem iPad Air 2 und dem iPad Mini 3 zwei neue Tablets vorgestellt, die in punkto Leistungsfähigkeit und Sicherheit zugelegt haben, aber auch dünner geworden sind. Einen Luftspalt zwischen Deckglas und LCD gibt es nicht mehr. Der Stummschalter ist ebenfalls Geschichte.

Apple hat bei seinem Herbst-Event das iPad Air 2 und das iPad Mini 3 präsentiert. Das iPad Air 2 ist mit 6,1 mm etwa 18 Prozent flacher geworden als sein Vorgänger. Stapelt man zwei der neuen Tablets übereinander, erreicht man noch immer nicht die Höhe des ersten iPads.

Möglich wurde das durch eine neue Displaytechnik, die keinen Luftspalt zwischen Deckglas und LCD lässt. Dadurch wird das Gerät nicht nur dünner, auch die internen Spiegelungen gehen dadurch zurück. Das Oberflächenglas soll durch eine neue Beschichtung weniger reflektieren. Die Auflösung bleibt unverändert.

Das iPad Air 2 arbeitet mit dem neuen Prozessor A8X, der eine höhere Grafik- und Prozessorleistung bieten soll als die Prozessoren im iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Ein M8-Koprozessor und ein Barometer wurden ebenfalls integriert.

Die Frontkamera des iPad hat Apple auf das Niveau der iPhone-Kamera gebracht. Die Auflösung liegt bei 8 Megapixeln, die maximale Blendenöffnung bei f/2,4. Außerdem beherrscht die Kamera nun Slowmotion- und Zeitrafferfunktionen beim Filmen. Das klappt aber nur bei 720p-Aufnahmen. Normale Videos können in Full-HD gedreht werden. Auch HDR-Fotos und Videos sowie Fotoserien lassen sich damit aufnehmen. Die Frontkamera erhält eine Anfangsblendenöffnung von f/2,2.

Was dem iPad Air 2 allerdings fehlt, ist der separate Stummschalter neben dem Laut- und Leise-Knopf.

Das iPad Air bietet WLAN nach IEEE 801.11ac (2,4 GHz und 5 GHz) und LTE mit 150 Mbit/s. Das Mobilfunkmodul unterstützt 20 LTE-Frequenzbänder. Zur Authentifizierung ist der Home-Button mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet, der bei den iPhones schon seit dem iPhone 5S vorhanden war. Apple-Pay-Zahlungen können damit ebenfalls autorisiert werden.

Das WLAN-Modell des iPad Air kostet je nach Speicherausstattung 499, 599 oder 699 US-Dollar. Die LTE-Variante liegt bei 629, 729 oder 829 US-Dollar. Die Modelle sind mit 16, 64 und 128 Gbyte erhältlich.

Das iPad Mini 3 ist wie gehabt mit einem 7,9 Zoll großen Bildschirm ausgerüstet, verfügt aber lediglich über eine 5 Megapixel-Frontkamera, die 1080p-Videos aufnimmt. Dazu kommt der Fingerabdrucksensor. Das WLAN-Modul beherrscht nur 802.11n und kein ac-WLAN. Das iPad Mini 3 kostet mit 16 Gbyte und WLAN 399 US-Dollar.

Die deutschen Preise beim iPad Air 2 liegen bei 489 Euro für das 16 GByte-Modell, 589 Euro für die Version mit 64 GByte und für das iPad Air 2 mit 128 GByte werden 689 Euro fällig. Die LTE-Versionen kosten jeweils 120 Euro mehr. Beide Geräte sind erstmals auch goldfarbenem Gehäuse erhältlich.

Das iPad Mini 3 wird für 389, 489 und 589 Euro mit 16, 64 und 128 GByte angeboten. Die LTE-Versionen kosten auch hier 120 Euro mehr.  (ad)


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