Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/angry-birds-rovio-entlaesst-16-prozent-der-belegschaft-1410-109611.html    Veröffentlicht: 02.10.2014 19:25    Kurz-URL: https://glm.io/109611

Angry Birds

Rovio entlässt 16 Prozent der Belegschaft

Der ganz große Hype um Angry Birds ist vorbei, neue Serien sind nicht so erfolgreich wie erhofft: Das finnische Entwicklerstudio Rovio steht vor einer Umstrukturierung und entlässt rund 16 Prozent seiner Mitarbeiter.

"Wir haben unser Team aufgebaut mit der Erwartung eines schnelleren Wachstums, als wir es dann tatsächlich geschafft haben", schreibt Mikael Hed, Chef des finnischen Entwicklerstudios Rovio, im Firmenblog. Das Unternehmen hinter Angry Birds will rund 130 seiner Mitarbeiter entlassen - was ungefähr 16 Prozent der Belegschaft entspricht. Gleichzeitig kündigt Hed eine Umstrukturierung und die Konzentration auf drei Kernbereiche an: Spiele, Medien und Produkte für Endkunden.

Mit Medien sind vermutlich Projekte wie der für 2016 geplante Angry-Birds-Kinofilm gemeint und mit den Produkten für Endkunden wohl das Geschäft mit Merchandisingartikeln, also T-Shirts und Kaffeetassen rund um die wütenden Vögel.

Rovio hat es nicht geschafft, neben Angry Birds noch weitere Marken und Serien mit ganz großem kommerziellem Erfolg zu entwickeln. Stattdessen liegen derzeit andere Titel in der Gunst von Casual-Gamern vorne, insbesondere King.com mit Candy Crush Saga.  (ps)


Verwandte Artikel:
Angry Birds: Rovio verbucht Quartalsverlust nach Börsenstart   
(24.11.2017, https://glm.io/131322 )
Test Angry Birds Epic: Wütende Vögel in der Rollenspielschlacht   
(18.06.2014, https://glm.io/107274 )
Pocketstar: Mini-Mini-Game-Boy für den Schlüsselbund   
(24.01.2018, https://glm.io/132346 )
Mobile Games: Apple setzt Gewinnwahrscheinlichkeit bei Lootboxen durch   
(09.03.2018, https://glm.io/133254 )
Super Smash Bros: Nintendo schickt Mario und Link in den Ring   
(09.03.2018, https://glm.io/133243 )

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/