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Weniger Consumer-Notebooks

Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab

Weltweit verlieren bei Toshiba bald 900 Menschen ihren Job. Die Stellenstreichung ist Teil des Umbaus der PC-Abteilung des Unternehmens, mit dem es sich in manchen Märkten vor allem aus dem Consumer-Geschäft zurückzieht. Toshiba ist damit das dritte Unternehmen in kurzer Zeit.

In Japan hat Toshiba bekanntgegeben, dass das Unternehmen weltweit seine Abteilung für PCs neu strukturieren will. An verschiedenen Standorten, die Toshiba noch nicht genannt hat, sollen 900 Stellen gestrichen werden. Von den bisher 32 Vertretungen für den Verkauf an Händler sollen nur noch 13 übrig bleiben.

Vor allem das Geschäft mit Privatkunden (B2C) will Toshiba einschränken, weil es nicht profitabel genug sei. In einigen Ländern will sich die Firma ganz aus diesem Bereich zurückziehen. Wachstum erwartet sich das Unternehmen vor allem vom Verkauf an Unternehmen (B2B). Dies soll im nächsten Geschäftsjahr bereits 50 Prozent aller Verkäufe ausmachen.

Im Privatmarkt war Toshiba vor allem mit Notebooks bisher stark vertreten - durch den Boom bei Tablets und Smartphones geriet dieses Geschäft aber offenbar stark unter Druck. Toshiba ist dabei nicht das einzige Unternehmen, das entsprechend reagiert. Bereits Anfang 2014 gab Sony an, sein PC-Geschäft verkaufen zu wollen. Und erst Anfang September wurde bekannt, dass Samsung zumindest in Deutschland bald gar keine Notebooks mehr anbieten will.  (nie)


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