Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/neue-iphones-o2-und-telekom-starten-vorverkauf-1409-109206.html    Veröffentlicht: 12.09.2014 09:02    Kurz-URL: https://glm.io/109206

Neue iPhones

O2 und Telekom preschen beim Vorverkauf vor

Die zwei Mobilfunknetzbetreiber O2 und Telekom starten mit dem Vorverkauf des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus. Bei Vodafone und in Apples Online-Store hat die Vorbestellung erst später begonnen.

Die beiden Mobilfunknetzbetreiber O2 und Deutsche Telekom haben mit dem Vorverkauf der neuen iPhone-Modelle begonnen. Die vorbestellten Geräte werden frühestens am 19. September 2014 ausgeliefert. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Engpässe zur Markteinführung der neuen Modelle, so dass nicht alle Käufer ihre Bestellung am Erstverkaufstag erhalten hatten. Dies kann einerseits an einer sehr großen Nachfrage liegen, kann aber auch mit einer zu geringen Liefermenge an den Handel zusammenhängen.

O2 verkauft die beiden neuen iPhone-Modelle derzeit nur mit Vertrag. Die Option der sonst üblichen zinslosen Ratenzahlung wurde auf der O2-Webseite zunächst nicht angeboten, mittlerweile liegen auch Preise ohne Vertrag vor. Diese wurden im Update-Bereich am Ende des Artikels nachgereicht. Egal, für welchen Vertrag sich der Kunde entscheidet, die Anzahlungssumme bleibt unverändert. Auch wer sich für ein Modell mit mehr Speicher entscheidet, muss nicht mehr bezahlen.

Wer also das iPhone 6 bei O2 mit einem Smartphone-Tarif kauft, zahlt 260 Euro dazu. Dieser Preis gilt für die 64- und 128-GByte-Modelle. Lediglich bei der Wahl des 16-GByte-Modells erhöht sich der Anzahlungspreis kurioserweise auf 270 Euro. Im Fall des iPhone 6 Plus liegt der Anzahlungspreis einheitlich bei 380 Euro, egal ob das Modell mit 16, 64 oder 128 GByte Speicher gekauft wird. Üblicherweise kosten die höheren Speicherausstattungen mehr.

Die Deutsche Telekom verkauft das neue iPhone-Modell auf ihrer Webseite ebenfalls nur in Verbindung mit einem Tarif. Wer einen entsprechend großen und damit teuren Tarif wählt, muss jeweils nur noch 1 Euro für das Apple-Smartphone mit der kleinsten Speicherbestückung dazuzahlen. Deutlich teurer werden die Modelle mit 64 und 128 GByte Speicher. Beide neuen iPhones gibt es mit den zur Ifa 2014 gestarteten neuen Magenta-Mobil-Tarifen der Deutschen Telekom.

Für die Telekom ist das iPhone 6 kein Oberklasse-Smartphone

Wer sich für das normale iPhone 6 entscheidet, kauft nach der Logik der Telekom kein Topmodell, sondern ein reguläres Smartphone. Mit den Magenta-Mobil-Tarifen unterscheidet der Netzbetreiber zwischen normalen Smartphones und Topmodellen, regulär werden die Monatspreise für einen Tarif mit Gerät 10 Euro teurer, bei den Topmodellen liegt der monatliche Aufschlag bei 20 Euro. Besonders beim iPhone 6 erscheint die Klassifizierung seltsam, schließlich gehört es zu den teuersten Smartphones am Markt.

Bei der Wahl des Tarifs Magenta Mobil L kostet das iPhone 6 mit 16 GByte 1 Euro in der Zuzahlung. Das iPhone 6 Plus mit 16 GByte bekommt man ebenfalls für 1 Euro, wenn der größere Tarif Magenta Mobil L Plus gewählt wird. Im kleinsten Tarif Magenta Mobil S erhöht sich die Anzahlungssumme beim iPhone 6 mit 16 GByte auf 180 Euro. Für das 16-GByte-Modell des iPhone 6 Plus fallen 280 Euro an.

Das iPhone 6 mit 128 GByte gibt es mit dem Tarif Magenta Mobil L für 380 Euro, im teuersten L-Plus-Tarif verringert sich der Preis auf 100 Euro. Das 128-GByte-Modell des iPhone 6 Plus kostet im kleinsten Tarif 480 Euro, im teuersten Tarif 200 Euro.

Vorverkauf bei Apple und Vodafone hat später begonnen

Bei Apple direkt kostet das iPhone 6 mit 16 GByte 700 Euro, das 64-GByte-Modell gibt es für 800 Euro und für die 128-GByte-Variante fallen 900 Euro an. Das iPhone 6 Plus mit 16 GByte gibt es für 800 Euro, auf 900 Euro erhöht sich der Preis für die 64-GByte-Variante und für die 128-GByte-Ausführung fallen 1.000 Euro an. Wie bei Apple üblich haben auch die neuen Modelle keinen Steckplatz für Speicherkarten. Apples Online-Store wurde gegen 9:30 Uhr aktualisiert, seitdem kann das neue iPhone dort vorbestellt werden.

Der Netzbetreiber Vodafone hatte versprochen, am Morgen des 12. September 2014 mit der Vorbestellung des neuen iPhone-Modells zu beginnen, nach 9:00 Uhr war dies nach einer Aktualisierung schließlich möglich.

Nachtrag vom 12. September 2014, 9:45 Uhr

Kurz bevor das neue iPhone in Apples Online-Shop vorbestellt werden konnte, war es bereits bei Vodafone zu haben. Mittlerweile ist somit die Vorbestellung beim Hersteller und bei den drei Netzbetreibern möglich. Einige Passagen im Artikel wurden angepasst. Bei Vodafone ist es wie bei der Telekom - abhängig vom gewählten Vertrag und der Speichergröße ändert sich der Preis für die Zuzahlung. Sowohl das iPhone 6 als auch das iPhone 6 Plus gibt es bei Vodafone.

Im kleinsten Vodafone-Tarif Smart S kostet das iPhone 6 mit 16 GByte 400 Euro, im Tarif Red L verringert sich der Anzahlungspreis auf 1 Euro. Das Modell mit 128 GByte kostet im kleinsten Tarif 600 Euro und im größten Red-Tarif 200 Euro. Im Fall des iPhone 6 Plus mit 16 GByte sind 500 Euro im kleinsten Tarif dazuzuzahlen. Im großen Red-Tarif ist es wie beim kleineren iPhone 6 ebenfalls 1 Euro. Im kleinsten Tarif kostet das 128-GByte-Modell 700 Euro und im teuersten Red-Tarif sind es 200 Euro. Das Plus-Modell ist also im teuren Red-Tarif nicht teurer als das normale iPhone 6.

Nachtrag vom 12. September 2014, 14:57 Uhr

O2 verkauft die neuen iPhone-Modelle doch wieder auch ohne Vertrag über My Handy. Eine mittlerweile aktualisierte PDF-Datei informiert über die Preisgestaltung. Kostet das kleine iPhone 6 mit gerade einmal 16 GByte Flash-Speicher bei Apple 700 Euro, so erhöht sich der Preis bei O2 auf 750 Euro. Das 64-GByte-Modell kostet dann 60 Euro mehr, liegt also bei 860 Euro. Der Preisaufschlag für die 128-GByte-Ausführung liegt bei 80 Euro, es kostet bei O2 also 980 Euro.

Beim iPhone 6 Plus erhöht sich der Preisaufschlag generell noch einmal. Bei Apple ist es so, dass das Plus-Modell jeweils 100 Euro mehr kostet. Bei O2 sind es immer mehr als 100 Euro Aufschlag - im Vergleich zu den Preisen des Netzbetreibers. Das Modell mit geringen 16 GByte schlägt mit 860 Euro zu Buche - bei Apple kostet es 800 Euro. Der Preis für die 64-GByte-Version ist mit 980 Euro 80 Euro teurer als bei Apple. Für das 128-GByte-Modell ergibt sich sogar ein Aufschlag von 100 Euro. Statt der 1.000 Euro bei Apple zahlen O2-Kunden 1.100 Euro.  (ip)


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