Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/powerpc-version-vielleicht-doch-kein-aus-fuer-skype-auf-alten-macs-1408-108487.html    Veröffentlicht: 11.08.2014 12:28    Kurz-URL: https://glm.io/108487

PowerPC-Version

Vielleicht doch kein Aus für Skype auf alten Macs

Mac-Nutzer, die etwas ältere Betriebssysteme wie Mac OS X 10.5 oder noch ältere Versionen einsetzen, können derzeit Skype nicht verwenden, weil es kein Update für die Software gibt. Doch das könnte sich für Leopard-Nutzer doch noch ändern.

Skype unterstützte bis vor kurzem Skype auch auf OS X 10.5 Leopard und älteren Versionen von Apples Betriebssystem, doch damit schien nun Schluss zu sein. Nach dem Einspielen eines Updates erscheint weiterhin die Meldung, dass Skype veraltet sei, und das Programm lässt sich nicht mehr einsetzen.

Das ist besonders ärgerlich, da Mac OS X 10.5 die letzte OS-X-Version war, die noch mit Rechnern auf PowerPC-Basis funktionierte, während ab OS X 10.6 nur noch Intel-Macs unterstützt werden. Betroffen sind auch Nutzer, die noch ein Gesprächsguthaben für kostenpflichtige Telefonate haben.

Wer hingegen bei der ersten Aufforderung nicht aktualisierte, scheint noch Verbindungen aufbauen zu können, berichten einige Anwender. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, in den Einstellungen die automatische Updateprüfung zu deaktivieren.

Ein Sprecher von Skype berichtete gegenüber 9to5Mac über Pläne, dass doch wieder eine Skype-Version für Nutzer von OS X 10.5 angeboten werden soll. Wann die Version erscheint, bleibt jedoch unklar.

9to5Mac hat zudem erfahren, dass die neue Skype-Version nur für Leopard-Nutzer geeignet ist. Wer also Tiger (10.4) oder noch ältere OS-X-Versionen einsetzt, der sollte zumindest auf Leopard umsteigen, um Microsofts Kommunikationswerkzeug nutzen zu können.

Apple selbst beendet die Unterstützung älterer Mac-Betriebssysteme relativ schnell. Das letzte Sicherheitsupdate für Snow Leopard OS X 10.6 wurde im September 2013 verteilt. Apple versorgte in der Vergangenheit eigentlich nur die aktuelle und die vorhergehende Version von OS X mit Updates, machte in diesem Fall jedoch eine Ausnahme.

Apple hat im Gegensatz zu Microsoft keine offizielle Support-Ende-Regelung veröffentlicht. Das gilt allerdings auch für viele andere Softwarehersteller.  (ml)


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