Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/news/sony-gewinnsprung-dank-playstation-4-und-filmen-1407-108256.html    Veröffentlicht: 31.07.2014 11:48    Kurz-URL: https://glm.io/108256

Sony

Gewinnsprung dank Playstation 4 und Filmen

Der Vorsprung der Playstation 4 auf die Xbox One wächst - und gleichzeitig beschert die Konsole dem Sony-Konzern erstmals seit langem wieder richtig gute Geschäftszahlen. Auch das Geschäft mit Filmen wie The Amazing Spider-Man 2 lief besser als erwartet.

Die Playstation 4 beschert Sony regelmäßig positive Schlagzeilen in der IT- und Gamespresse - aber rein wirtschaftlich hat der japanische Konzern bislang nicht so recht von der Konsole profitiert. Das scheint sich nun zu ändern: Vor allem die Games-Sparte und das Filmgeschäft bescheren der Firma einen Gewinnsprung.

Im vergangenen Quartal verdiente Sony rund 26,8 Milliarden Yen (194,6 Millionen Euro). Im Vorjahresquartal hatte es nur einen schmalen Gewinn von 3,1 Milliarden Yen (22,5 Millionen Euro) gegeben. Analysten hatten für die vergangenen drei Monate auch einen Verlust nicht ausgeschlossen.

Der Umsatz in dem Ende Juni abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal stieg um 5,8 Prozent auf 1,8 Billionen Yen (13 Milliarden Euro), wie Sony am Donnerstag mitteilte. Während es bei den Spielen und den Filmen gut lief, sorgte die Handy-Sparte für rote Zahlen. Im Filmgeschäft sorgten vor allem The Amazing Spider-Man 2 und 22 Jump Street für gute Zahlen.

Von seinen Spielkonsolen hat Sony im Quartal rund 3,5 Millionen an Endkunden verkauft - die Firma unterscheidet in ihrer Bilanz nicht zwischen Playstation 3 und 4, der Löwenanteil dürfte inzwischen aber auf die PS4 entfallen. Die Zahl zeigt, dass der Vorsprung gegenüber der Xbox-Konkurrenz größer wird: Microsoft hatte kürzlich bekanntgegeben, im gleichen Zeitraum nur rund 1,1 Millionen Exemplare der Xbox One und 360 an den Handel abgesetzt zu haben.

Sony hat im vergangenen Quartal 85 Millionen Spiele verkauft, ein Plus um 17 Millionen gegenüber dem Vorjahresquartal. Von seinen Handheld-Geräten PS Vita und der inzwischen eingestellten PSP hat die Firma rund 750.000 abgesetzt - 150.000 mehr als vor einem Jahr.  (ps)


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